Live von der L&Dpro23: Out of Office - Arbeitsmodelle in der Zukunft I Vollzeit vs. Teilzeit
Shownotes
Recruiting, Talentmanagement, Employer Branding und mehr – all das erwartet dich in diesem einzigartigen HR-Podcast! 🎙️
Mit einem völlig neuen Format bringt dieser Podcast frischen Wind in die HR-Welt: In jeder Folge kommen handverlesene Podcaster und Podcasterinnen mit ihren spannendsten Gästen und besten Inhalten zu Wort.
Freu dich auf bekannte Größen der HR-Szene wie Robindro Ullah, Tim Verhoeven, Simone Straub und Marcel Rütten – sie teilen wertvolle Tipps und Strategien, um dein Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.
🎧 Jetzt reinhören und die Zukunft von HR mitgestalten!
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei Out of the Office.
00:00:36: Hallo hier von der
00:00:37: L&D Pro.
00:00:39: Martina und ich sind hier heute live im Podcast.
00:00:42: Das ist allererste Mal für uns und wir sind ein bisschen aufgeregt.
00:00:45: Deswegen denkt ganz fest an uns.
00:00:49: Wir geben unser Bestes.
00:00:50: Und ja, man hört ein bisschen die Hintergrundgeräusche.
00:00:53: Ich hoffe, das stört aber keinen.
00:00:55: Und wir starten auch mal direkt rein.
00:00:57: Unsere heutige
00:00:58: Deep Dive
00:00:59: Folge geht um Arbeitszeitmodelle.
00:01:02: Und zwar ein bisschen zum Thema Vollzeit und auch Teilzeit.
00:01:06: Und ich würde sagen, lass uns direkt mal starten, oder Martina?
00:01:11: Deep Dive.
00:01:13: Sehr gerne.
00:01:13: Ich freue mich auch, heute hier dabei zu sein.
00:01:16: und würde auch direkt mit eigenen Erfahrungen einsteigen.
00:01:20: Wie Walaska schon gesagt hat, sprechen wir heute über Vollzeit, Teilzeitmodelle, an sich flexible Arbeitszeiten.
00:01:26: Und ich habe selber schon verschiedenste Erfahrungen gesammelt, tatsächlich auch schon beim allerersten Job.
00:01:31: Da war ich vier und ein halb Jahre vor Ort und konnte im letzten halben Jahr auch auf eine Viertageswoche runtergehen, was eine so richtig coole Erfahrung war.
00:01:40: Damals habe ich das einfach nur gemacht, weil tatsächlich sich angeboten hatte.
00:01:45: Es war damals hiring-freeze und damit als Rekruderin hatte ich dadurch nicht mal ganz so viel zu tun wie vielleicht vorher noch und habe das tatsächlich schätzen gelernt.
00:01:55: Montag war dann immer mein freier Tag, den habe ich für meine Hobbys, fürs Klavier lernen verwendet und habe mir dann nach, als ich dann wieder drei Jahre und Vollzeit war, auch fest vorgenommen, irgendwann wieder diese vier Tageswoche auszutubrieren.
00:02:08: Und wie ihr alle wisst, bin ich aktuell mitten in der Coaching-Ausbildung, die sehr zeitintensiv und auch aufgabenintensiv ist.
00:02:15: Und deswegen bin ich jetzt seit Oktober wieder in eine Vier-Tages-Woche zurückgegangen.
00:02:20: Ich arbeite jetzt thirty-fünf Stunden statt vierzig, weiter als HR-Managerin und meinen freien Montag verwende ich komplett für meine ganzen Coaching-Themen und für Klientinnen.
00:02:34: Wie damals ist das wirklich eine tolle Erfahrung.
00:02:37: Ich habe viel mehr Zeit, mich auf die verschiedenen Projekte zu
00:02:39: fokussieren
00:02:40: und habe aber auch gemerkt, dass ich die Zeit, die ich jetzt wirklich in der Arbeit verwende, viel fokussierter verbringe und an sich das Zeitmanagement mir tatsächlich leichter fällt.
00:02:52: Einfach weil ich natürlich weiß, ich habe nur vier Tage.
00:02:55: Am Montag passiert trotzdem ganz viel, d.h.
00:02:57: die Dienstage sind immer sehr, sehr busy und Ja, anspruchsvoller.
00:03:03: Gleichzeitig hilft mir dieser Druck, aber tatsächlich auch meine ganzen Aufgaben besser einzuplanen, auch nochmal zu überlegen, wann für euch wirklich ein Meeting, wann schick ich meine E-Mail, wann nur eine Slack- oder Teamsnachricht.
00:03:13: Deswegen bleibe ich weiter ein ganz, ganz großer Fan und sehe für mich persönlich und meine aktuelle Situation eigentlich nur Vorteile.
00:03:20: klingt auf jeden Fall super spannend.
00:03:22: Ich liebe Eugel ja auch immer mal wieder, damit tatsächlich in Teilzeit zu gehen, vier Tage Woche zu machen, weil ich zu meinem Vorzeitsjob auch noch eine Unternehmensgründung habe, wie die meisten ja auch wissen, vom Age of Coffee Club und dann ja auch noch ein Privatleben habe, irgendwie auch noch Hobbys habe, Sport unterbringen will und auch immer mehr merke, dass ich da einfach an meine Grenzen komme und so eine vier Tage Woche natürlich den Druck.
00:03:47: einfach auch ein bisschen rausnehmen würde, nicht alles noch am Feierabend machen zu müssen und vor allem auch vielleicht meine Konzentration noch mal ein bisschen zu verbessern, egal in welchem Thema, sondern dass man dann wirklich in dem Moment das eine macht und nicht noch an zehn andere Dinge denkt, die man heute Abend noch erledigen muss oder will.
00:04:03: Von daher ja super spannend, ich habe mich ehrlicherweise bei dir immer noch nicht dran gewöhnt, dass du jetzt Montags nichts arbeitest, also zumindest nicht bei uns im Unternehmen und ich immer wieder das Bedürfnis habe, dir irgendwie was zu schicken aus Lenk.
00:04:17: und dann denke ich, ach nee, da war ja was.
00:04:19: Jetzt gerne über WhatsApp.
00:04:21: Ja, ja.
00:04:22: Genau.
00:04:23: Wir haben schon so ein bisschen erzählt, was wir da unseren Gut finden, weil das gar magst du vielleicht ein bisschen auf die Vor- und Nachteile angehen, speziell für Unternehmen.
00:04:31: Ja, super gern.
00:04:32: Also für Arbeitgeber ist es auf jeden Fall ein riesengroßer Vorteil oder kann ein sehr großer Vorteil sein, dass die Mitarbeiter einfach viel motivierter sind, wenn ich mehr Zeit zu Hause habe, wenn ich mehr Zeit entweder mit meiner Familie, mit meinen Hobbys habe, mit einem Side-Business oder warum auch immer.
00:04:48: Und nicht mich dauernd abherzen muss in das Gefühl habe, ich renne nur den dann bin ich ja auch... tatsächlich, während ich auf Arbeit bin, mit meinem Kopf auch auf Arbeit und bin dadurch natürlich viel motivierter, weil ich weiß, ich kann in Ruhe andere Dinge auch noch machen und dadurch steigt natürlich auch die Produktivität, das wäre natürlich gleich der nächste Vorteil, der damit automatisch einhergeht.
00:05:09: Also die Produktivität steigt jetzt vielleicht nicht, wenn man jetzt sagt, okay, man hat noch drei Unternehmensgründungen nebenbei, die, wir sind eigentlich, dann kann man das jetzt so natürlich nicht sehen, aber wenn man jetzt sagt, Das ist für eigene Projekte, egal in welcher Form, für Familie, für Freunde, für auch einfach mal nur entspannen oder mal noch einen zusätzlichen Wochenendtag haben sozusagen, weil man da ja auch nur den Einkäufen und was auch immer hinterherrennt.
00:05:38: steigt die Produktivität auf jeden Fall einfach, weil man viel fokussierter ist auf Arbeit, weil man weniger dann auch hier nochmal einen Kaffee trinkt mit Kollegen und da nochmal.
00:05:47: Ich meine, das ist trotzdem wichtig, dass man das macht und sich nicht von seinen Kolleginnen distanziert.
00:05:52: Aber ja, man macht das bewusster dann tatsächlich und weil haushaltet mit seiner Zeit glaube ich einfach deutlich besser, weil man nicht mehr so viel Pausen braucht, weil man meistens dann einfach viel mehr außerhalb der Arbeit schon irgendwie runterkommt.
00:06:08: Und dadurch entstehen vermeintlich auch weniger Fehlzeiten.
00:06:12: Das kann ich jetzt in der Studie nicht nachweisen.
00:06:15: Gibt sicherlich einige Studien, die es darüber gibt und meine Vermutung ist, dass da natürlich ein ganz klares Zeichen ist sozusagen weniger Krankheiten, weil das Immunsystem an sich gestärkter ist, weil es mehr Erholung erfährt, weniger da im Dauerstresszustand ist gegebenenfalls, aber auch eben einfach.
00:06:33: Ja, das weniger Unfälle passieren, weil man eben bewusster, wie ich schon gesagt habe, einfach mit verschiedenen Dingen umgeht und bewusster auch im Moment dann sozusagen ist und da vielleicht mehr aufpasst.
00:06:47: Und
00:06:48: ja, ansonsten noch ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, dass man Teilzeitmitarbeiterinnen flexibler einsetzen kann.
00:06:56: Also habe ich mal eine Peakphase, wo ich ganz viele Mitarbeiter brauche, kann ich gucken, dass meine Teilzeitmitarbeiter
00:07:03: so
00:07:03: eingesetzt werden, dass sie besonders dann zu diesen Zeiten da sind oder zu bestimmten Randzeiten.
00:07:08: oder ich habe vielleicht Arbeitszeiten, wo ich sage, da ist ein Schichtplan sinnvoll, dann habe ich die einen her vormittags, die anderen her nachmittags und dadurch kann ich viel besser auch haushalten.
00:07:18: Und die Leute sind wahrscheinlich auch meistens dann flexibler damit oder sind da auch fein mit, weil sie trotzdem ja mehr Zeit haben, sei es jetzt morgens oder abends.
00:07:28: Und man nicht schon den gesamten Tag von acht Uhr bis keine Ahnung, um die einundzwanzig Uhr Randzeit da sein muss und tausend Überstunden macht, sondern da wirklich guckt, dass man eben dadurch auch die Überstunden von allen Mitarbeitenden reduzieren kann, indem man das halt besser plant.
00:07:44: Ansonsten
00:07:46: Nachteile,
00:07:47: die Kosten und auch der organisatorische Aufwand, der ist am Anfang.
00:07:52: für Vollzeitmitarbeiter genauso wie für Teilzeitmitarbeiter.
00:07:55: Das heißt, da reduziert sich jetzt erst mal am Anfang nichts.
00:07:57: Am Anfang ist wahrscheinlich, wenn man von Vollzeit auf Teilzeit geht oder auch umgekehrt, der organisatorische Aufwand natürlich für die Personalabteilung deutlich höher, wenn man alles umstellen muss, Verträge etc.
00:08:08: etc.
00:08:10: Aber ich glaube, langfristig gerade so im Kostensektor ist es dann schon so, dass es sich mit der Zeit dann abflacht und auch die Kosten verhältnismäßig genau zudem sind, was eben die Teilzeit dann auch bietet.
00:08:22: und... Ja, Nachteil, ich weiß gar nicht, ob man das als Nachteil sehen könnte.
00:08:28: Vielleicht, wenn man dann nicht so vertrauen in seine Mitarbeiter hat, dann wäre es natürlich ein Nachteil für Arbeitgeber, dass man sagt, Kontrollverlust.
00:08:36: Man hat das Gefühl, man kann nicht mehr alle Aufgaben an die Mitarbeiter geben.
00:08:39: Man hat das Gefühl, man hat zu viele Aufgaben für zu wenig Arbeitszeit von Mitarbeitenden.
00:08:45: Und deswegen kommt man vielleicht nicht mehr so gut voran.
00:08:48: Das möchte ich aber mal ganz wage in den Raum stellen, dass das so ist.
00:08:51: Ich glaube, mit einer guten Personalplan.
00:08:53: und mit einer guten Kommunikation auch im Team passiert das nicht, sondern profitiert man eher davon.
00:08:58: Und ich möchte mal ganz vage auch reinschmeißen.
00:09:02: Ich vermute, dass teilweise Teilzeitmitarbeitende sogar mehr schaffen oder gleich viel schaffen.
00:09:08: In ihrer Arbeitszeit wie ein Vollzeitmitarbeiter kommt jetzt natürlich drauf an, wenn Teilzeit nur zehn Stunden sind, dann sicherlich nicht.
00:09:14: Aber wenn wir jetzt mal bei Teilzeit zum Beispiel von dreißig Stunden ausgehen, dann... wird ja die Zeit viel bewusster genutzt.
00:09:21: Man ist konzentrierter, das heißt, man schafft wahrscheinlich fast genauso viel wie ein Vollzeitmitarbeiter und deswegen gibt es da für mich dann keinen Nachteil, sondern eher nur Vorteile.
00:09:31: Aber das könnte man, je nachdem wie man als Unternehmen selber agiert, eben so sehen.
00:09:37: Ja, ich stimme da total zu.
00:09:38: Ich glaube, wenn ein Unternehmen an sich mit Teilzeit noch keine Erfahrung gemacht hat, ist das am Anfang natürlich erst mein Aufwand.
00:09:46: Erst mal reinfuchsen, gucken, was wir Prozesse sind da nötig, um auch allen Mitarbeitern gerecht zu werden und natürlich auch die eigenen Prozesse.
00:09:54: den Anforderungen anzupassen.
00:09:57: Ich würde jetzt direkt so ein bisschen in die Vornachteile für Mitarbeiter übergehen.
00:10:01: Ich glaube einige Dinge, die du schon erwähnt hast, treffen hier genauso zu, du hast ja schon erwähnt Produktivität.
00:10:07: Das kann ich aus eigener Erfahrung auch total so unterschreiben.
00:10:11: Man hat nur noch eine bequanzte Anzahl an Stunden, die man letztendlich auch wirklich für die Arbeit verwenden kann.
00:10:17: Normalerweise, wenn man natürlich auch in die Teilzeit geht, ist da vielleicht die Option für Überstunden auch nicht mehr ganz so hoch, weil der Gedanke dahinter ist ja natürlich, die Stunden zu reduzieren.
00:10:26: Das heißt, die Zeit, die bleibt, muss auch ordentlich verwendet werden.
00:10:29: Deswegen Produktivität auf jeden Fall.
00:10:31: Und natürlich, was du auch schon erwähnt hast, Work-Life Balance.
00:10:35: Ich glaube, hier muss man natürlich auch sagen, es gibt viele Menschen, die auch in die Teilzeit gehen, weil sie andere Pflichtungen haben, sei es Familien, sei es vielleicht auch Pflege von Angehörigen.
00:10:45: Das sind dann natürlich nochmal ganz andere Situationen und
00:10:48: da steckt.
00:10:49: ganz anderer Gedanke dahinter.
00:10:51: Wenn ich jetzt so über Leute wie mich spreche, die vielleicht nie bei was aufbauen möchten oder auch einfach an sich den Fokus auch mehr aufs Leben setzen wollen, hat das natürlich viele Vorteile, auch was die Gesundheit angeht, die Ausgeglichenheit und ja auch mentale Gesundheit, weil man einfach einen extra Tag hat, der einem nochmal die Möglichkeit gibt, wirklich sich um einen selber zu kümmern, Dinge voran zu bringen.
00:11:16: Und das hat mir unglaublich viel gegeben und motiviert mich dann aber tatsächlich auch in den restlichen vier Tagen auf dem Projekt wirklich nochmal Vollgas zu geben.
00:11:25: Deswegen würde ich dir auch zustimmen.
00:11:27: Ergebnisse sind vergleichbar, wahrscheinlich bei einigen Personen vielleicht auch besser als bei Vollzeitarbeitenden, aber das ist jetzt nur eine Vermutung.
00:11:38: Aber ich hake da mal ganz kurz ein.
00:11:39: Also ich finde den Punkt, dass du sagst, vielleicht geht man auch in Teilzeit aufgrund, weil man irgendwie jemanden pflegen muss oder so.
00:11:46: Ich finde, da kann das ein ganz, ganz großer Vorteil im Sinne vom Unternehmen sein für Retention, also für Mitarbeiter Bindung.
00:11:53: Vielleicht kein Vorteil gerade arbeitsbedingend, aber... Wenn man natürlich als Unternehmen die Situation erkennt und vielleicht auch weiß und dann halt auch da sehr kooperativ ist und sagt so, hey, das ist gar kein Problem, dass du in Teilzeit gehst.
00:12:05: Wir versuchen dir das irgendwie alles möglich zu machen und gucken, wie wir das am besten für dich hinbekommen und so.
00:12:10: Dann kann das ein ganz, ganz großer Vertrauensfaktor auch einfach sein.
00:12:14: Und für Unternehmen ist das das beste Bild, dass ich mich von meinem Unternehmen und mein Arbeitgeber gewertschätzt und gesehen fühle und meine Situation anerkannt wird.
00:12:23: Also in dem Sinne auch da, wie du sagst, nicht nur für den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin, sondern auch für das Unternehmen, ein Vorteil im Sinne von Mitarbeiterbindung.
00:12:33: Ja, das kann ich auch nur so wiedergeben.
00:12:34: Ich bin jetzt auch durch das Interleams Business in verschiedenen Unternehmen gewesen und habe da auch gesehen, Was für einen Mehrwert das für Mitarbeiter hat, diese Flexibilität zu haben, auch wenn sie nicht nutzen, einfach zu wissen, es gibt Optionen, wenn sich irgendwas im Leben verändert, gewollt oder auch nicht gewollt, heißt das nicht, dass ich direkt mein Job hier in einem
00:12:53: Unternehmen an eine Nagel hängen
00:12:54: muss.
00:12:55: Also das hat eine ganz, ganz große Wirkung und ich glaube, da gehen wir später nochmal darauf ein, das wird immer, immer wichtiger.
00:13:02: Wenn wir jetzt natürlich auch über das Thema Produktivität und Performance sprechen, gibt es leider auch Nachteile für Menschen in Teilzeit, weil es gibt immer noch viel zu viele Unternehmen, die gute Performance auch mit einer hohen Arbeitszeit gleichsetzen.
00:13:20: Das heißt, je mehr du arbeitest, umso besser bist du, umso mehr Drive hast du, umso mehr kannst du auch erreichen, ob diese viele Arbeitszeit letztendlich wirklich sinnvoll produktiv genutzt wird, sei mal dahin gestellt, aber das ist leider immer noch so ein Leitsatz, den ich auch von ganz vielen Führungsebenen kenne.
00:13:38: Und deswegen gibt es, glaube ich, auch unglaublich viele Studien, ganz viele Erfahrungswerte von besoffenen Personen, die durch den Wechsel in die Teilzeit tatsächlich auch eine Stagnation in der eigenen Karriere wahrgenommen haben.
00:13:50: Weil für viele Positionen dann doch erwartet wird, dass man Vollzeit da ist, man kann Überstunden machen, man ist flexibel, vielleicht auch am Wochenende zu arbeiten, um Urlaub erreichbar zu sein.
00:14:01: kann ich jedem entspieten, vor allem wenn man in die Teilzeit geht, um sich um wirklich wichtige Dinge auch zu kümmern.
00:14:09: Und das heißt, da werden vor allem auch Frauen, weil die aktuell immer noch die Parteien in Beziehung sind, die sich dann doch um Pflege,
00:14:18: Familie,
00:14:19: Haushalt kümmern müssen, die dadurch auch viele Chancen gar nicht mehr.
00:14:25: bekommen, was natürlich unglaublich claudig und schade ist.
00:14:28: und ich bin auch tatsächlich der Meinung, dass fast jede Position in Teilzeit auch gemeistert werden kann.
00:14:35: Das merke ich jetzt auch in meinem aktuellen Mandat, wo es tatsächlich auch das Modell von Role Sharing gibt und wirklich auch in sehr, sehr hohen Positionen, was für mich das erste Mal auch die Erfahrung war, zu sehen, okay, wir haben hier eine Head-of-Position, die wird von zwei Frauen im Job-Sharing übernommen und das kommt zum einen unglaublich gutem Unternehmen an.
00:14:53: Es ist super motivierend, vor allem auch für Frauen, die eventuell auch in die ähnliche Situation geraten werden, aber natürlich auch an sich in die allgemeine Unternehmenskultur.
00:15:04: Das zeigt wirklich, dass das Unternehmen an die eigenen Mitarbeiterinnen auch glaubt und versucht, ja so ein bisschen New Work auch möglich zu machen und nicht nur darüber zu sehen, sondern es wirklich taktäglich lebt.
00:15:15: Genau, das ist für mich so das, das most recent Ereignis und allein deswegen bin ich dankbar an diesem Mandat zu sein, weil ich da wirklich sehr neue Methoden und Modelle
00:15:29: ja am eigenen Leib
00:15:30: erleben konnte.
00:15:32: Ja, voll schön.
00:15:32: Also ich glaube, das ist super selten, dass man so was mitbekommt.
00:15:36: Also ich selber habe, glaube ich, nur ein oder zwei Beispiele im Kopf, wo ich es mal... darüber hinaus sozusagen einfach so durch Medien gehört habe, aber selber noch nie am eigenen Leib irgendwie erfahren.
00:15:48: Von daher super interessant, was du da sicherlich auch noch mal mitnimmst für dich, was daran vielleicht gut läuft oder wo man vielleicht mehr einsetzen muss, um auch so ein bisschen den Arbeitgebern die Angst zu nehmen, in diese Richtung zu denken und neuartige Modelle auszuprobieren.
00:16:03: Auf jeden Fall.
00:16:04: Ich habe noch zwei Punkte, die leider auch eher Nachteile sind.
00:16:09: Zum einen, das hattest du vorhin auch schon erwähnt, wenn man sich umstellt auf Teilzeit, dass es da unglaublich viel gibt, was auf Unternehmenseite auch passieren muss.
00:16:16: Und als Mitarbeitende, die die Stunde reduziert, heißt das nicht automatisch, dass sich auch die Verantwortungsbereiche oder die Aufgaben reduzieren werden.
00:16:25: Vor allem in der Anfangszeit, bis man sich vielleicht eingependelt hat oder bis vielleicht auch das Team weiter aufgebaut wurde.
00:16:30: heißt es oft weniger Arbeitszeit für die gleichen Aufgaben.
00:16:33: Und das kann natürlich auch noch höheren Workload mehr Stress verursachen.
00:16:37: Und ich glaube, da muss man sich vor allem am Anfang von einem Unternehmen, wo man sich noch nicht mit diesen Modellen weiter auseinandergesetzt hat, darauf einstellen, dass es nicht von Tag eins wirklich ein einfacher, leichter Spaziergang werden wird, sondern dass man wirklich viel dafür tun muss, vielleicht auch wirklich sehr proaktiv gucken kann oder gucken muss, wie kann ich meine Arbeit auch... meinen Stunden entsprechend reduzieren und trotzdem noch die Ergebnisse bringen, gibt es die Möglichkeit, vielleicht im Team sich Support zu holen, da Sachen nochmal umzuschiften.
00:17:06: Also ich glaube, das darf man auch nicht unterschätzen.
00:17:08: Und sollte man wahrscheinlich auch proaktiv, wie du sagst, auch ansprechen und nicht nur für sich selber umsetzen, sondern wenn man das Gefühl hat, so, hey, wir haben diese Modelle einfach noch nicht so häufig, das wirklich auch aktiv vorher anzusprechen und zu sagen.
00:17:20: lass uns da mal Gedanken drüber machen, vielleicht auch schon mit Lösungsansätzen zu kommen, das ist häufig gern gesehen und leicht.
00:17:25: dafür Arbeitgeber, dass man da eben gar nicht erst in diese Falle gerät, sag ich mal, wie du halt sagst, dass man halt den gleichen Aufgabenbereich hat und die gleichen Verantwortung hat, aber einfach weniger Stunden arbeitet und dafür zur Verfügung
00:17:40: hat.
00:17:41: Genau, genau.
00:17:41: Letzter Punkt.
00:17:42: Ich glaube, das sollte auch jedem klar sein, wenn man die Arbeitszeit verringert.
00:17:48: wirkt sich das auch aufs Gehalt aus.
00:17:49: Also ich verdiene jetzt nicht mein volles Gehalt, wie mit den vierzig Stunden.
00:17:53: Das ist was, das muss man für sich natürlich auch entscheiden.
00:17:55: Ich glaube, das ist in gewisser Weise auch ein Luxus zu sagen, ich reduziere jetzt die Arbeitszeit.
00:18:01: Man muss gucken, kann man sich das leisten?
00:18:04: Oder ist das vielleicht was, was aktuell mit dem aktuellen Gehalt nicht möglich ist?
00:18:08: Klar, nicht jeder hat diesen Luxus sich wirklich Gedanken machen zu können und schnell zu entscheiden.
00:18:12: Wie gesagt, es gibt viele Gründe, Stunden zu reduzieren, aber es ist natürlich was, was wir auch nicht vergessen.
00:18:17: ist nicht nur das Gehalt, auch was die Renteneinzahlung angeht, das ist alles davon mitfroffen.
00:18:23: Deswegen darf man natürlich auch nicht unterschätzen.
00:18:25: Ja, absolut.
00:18:28: Wir haben jetzt schon so ein bisschen erzählt, was vielleicht auch in Zukunft wichtiger werden könnte für Unternehmen.
00:18:36: Wollen wir auch noch mal einen Outlook geben, was wir denn glauben, was wichtig werden wird?
00:18:42: Ja, also ich denke, dass es immer wichtiger wird, flexibel in Arbeitszeitmodellen zu denken.
00:18:47: Sei es jetzt Vollzeit, sei es Teilzeit, sei es... eine Vollzeitstelle, die sich zwei Teilzeitmenschen teilen, sei es aber auch komplett andere Arbeitszeitmodelle, da geht ja auch so ein bisschen ein.
00:18:59: Herrn Wannen arbeite ich vielleicht, meine thirty-two, zehn, zwanzig, vierzig Stunden.
00:19:07: Ich denke Flexibilität ist hier nach wie vor das A&O und auch die Bereitschaft vom Unternehmen, dass auch Ja, mitzugehen sozusagen und auch da den Arbeitnehmern, das Vertrauen zu schenken, das Teilzeit nicht gleich bedeute.
00:19:23: Danica hat kein Bock mehr zu arbeiten und jetzt wird alles nicht mehr geschafft und jetzt liegt alles nur noch rum, sondern dass das private Beweggründen noch häufig einfach sind und man viel mehr... Vertrauen damit stärkt und viel mehr in die Mitarbeiterbindung geht, weil man da halt wirklich ja Befürworter ist beziehungsweise.
00:19:41: Es ist halt so angenehm und leicht wie möglich macht von der Seite des Arbeitgebers aus.
00:19:45: Und was ich ganz wichtig finde, ich habe mich, als ich eine Anwaltskanzlei mal gearbeitet habe, mal sehr, sehr lange mit einer Anwertin ausgetauscht.
00:19:52: Die war Anfang dreißig zu dem Zeitpunkt und ist dann auch in Teilzeit gegangen.
00:19:55: Achtzig Prozent freitagsfrei gemacht.
00:20:01: Ja, ich habe sie dann gefragt, wieso sie das jetzt macht, also so in der Blüte ihres Leben, das weißt du, ich meine Anwälte, bis die so fertig sind mit ihrem Studium, da sind die ja auch geführt erst dreißig und sie waren noch gar nicht so lange irgendwie dabei.
00:20:13: und ich war ganz überrascht, weil ich dachte, gerade wenn man Anwält werden will, wenn man doch irgendwie so... Gerade, ich sag mal so, bis man fürzig ist, die erste Zeit richtig abreißen, damit man dann so ein bisschen zurückdrehen kann.
00:20:23: Und sie meinte dann so, ja, sie hat auch keine Familienplanung oder irgendwas, steht alles nicht im Raum, sondern sie geht in Teilzeit, weil sie hat sich jetzt ein
00:20:31: Hund angeschafft.
00:20:32: Und das war so ihr Lebenstraum, den Hund endlich haben zu können.
00:20:35: Und sie möchte dann halt aber auch mehr Zeit mit dem Hund verbringen.
00:20:38: Und möchte denen halt nicht nur abstempeln, sie arbeitet schon so viel genug.
00:20:42: Das ist ja auch meistens in der Großkanzlei kein acht Stunden Job, sondern... eher deutlich mehr.
00:20:49: Und ich fand das total schön, was sie so meinte.
00:20:51: Ja, wir müssen irgendwie wegkommen von dem Gedanken, dass nur Mütter in Teilzeit gehen, aufgrund der Familie.
00:20:58: Und die auch häufig Männer gar nicht so sehr bedacht werden, dass sie in Teilzeit gehen.
00:21:01: Und ich glaube, da sollte man... Das nochmal hinterfragen, sein eigenes Denken und nochmal reflektieren und vielmehr eben sowohl Frauen als auch Männern, egal ob sie Familienplanung gerade haben oder nicht, aus welchen Gründen auch immer sie in Teilzeit gehen wollen, das eben zu unterstützen und dann überrascht zu sein und das eben am besten dann auch noch dem Wenigen
00:21:21: so mitzugeben.
00:21:22: Ja, auf jeden Fall.
00:21:23: Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass es nicht nur Mütter sind, die Zeit, Zeit in Anspruch nehmen wollen und es sind auch nicht nur die Mitarbeitenden, die nichts mehr in ihrer Kassierung weisen wollen.
00:21:32: Ich glaube, das ist auch nochmal ganz wichtig, dass dieses Stück mal so ein bisschen gebrochen wird.
00:21:36: Teilzeit heißt nicht, dass man eigentlich schon Karriere beenden möchte.
00:21:41: Und ich glaube, vor allem auch jetzt post-COVID, viele Menschen mussten vielleicht auch in Teilzeit arbeiten, haben sich an sich vielleicht auch an diese Flexibilität gewöhnt und jetzt natürlich auch mit den jüngeren Generationen.
00:21:56: glaube ich, wird das auch immer mehr in den Vordergrund kommen.
00:21:58: Ich glaube, Unternehmen werden sich nicht ewig dagegen wehren können.
00:22:03: Ich glaube, wir haben ja auch in einer unserer vergangenen Folgen lang und breit über die Gen Zee gesprochen.
00:22:10: und was da vielleicht auch Anforderungen sind oder auch Wünsche, was wirklich die eigene Karriere und die berufliche Planung angeht.
00:22:18: Und ich glaube, da wird diese Flexibilität immer, immer wichtiger.
00:22:22: Ich weiß nicht, ob du dieses eine TikTok-Video gesehen hattest von einer jungen Frau, die auch ganz aufgelöst über ihren Five to Nine Job gesprochen hat.
00:22:32: Ja, das sagt
00:22:32: mir tatsächlich gar nichts.
00:22:33: Ich
00:22:33: muss mal googeln, die war sehr, sehr aufgelöst, weil sie gemeint hat, sie kann nicht neun Stunden oder acht Stunden auf der Arbeit sein und dann kommt sie nach Hause, muss noch kochen und Sport machen.
00:22:43: Wie soll das denn gehen?
00:22:44: Das ist doch kein Leben.
00:22:45: Und ich glaube, viele sehen das sehr, sehr kritisch und gibt immer diese Vorteile, dass sie nicht arbeiten möchte und sie sind zu faul.
00:22:52: Ich glaube, das ist aber wie schon... bei uns auch vorher thematisiert, einfach eine andere Art und Weise, wie man das Leben gestalten möchte.
00:22:59: Und letztendlich kommt Jensi irgendwann in all unseren Unternehmen an.
00:23:04: Das sind die Mitarbeitenden von morgen.
00:23:07: Und wenn man hier nicht drauf eingeht, ziehen sie weiter.
00:23:10: Und ich glaube wirklich, dass die junge Generation selbstbewusst genug ist, zu sagen, nee, das funktioniert für mich nicht.
00:23:16: Das sind nicht die Rahmenbedingungen, die ich haben möchte, dann suche ich mir einen anderen Job.
00:23:19: Und da muss man das Unternehmen wirklich mit der Zeit
00:23:22: gehen.
00:23:24: Ganz wichtig finde ich an diesem Punkt, Jensie ist ja dafür auch ein bisschen bekannt, bewusster mit dem Lebensstil umzugehen.
00:23:32: und ich glaube in einer Zeit, wo alles so ultra hektisch wird und du ein Überangebot an allem hast, hast du ja häufig irgendwie total innerlichen Stress, also mir geht es zumindest so.
00:23:42: Ich möchte am liebsten zehn Millionen Dinge gleichzeitig machen und kann mich gar nicht entscheiden.
00:23:46: Wenn ich da an deine Hobbyliste denke, dann ist das wahrscheinlich bei dir sehr ähnlich.
00:23:50: Und das löst halt Stress aus.
00:23:52: Und ich glaube, dieses Bewusstsein für mentale Gesundheit ist halt bei den jüngeren Generationen noch viel mehr im Vordergrund, als es bisher war.
00:24:02: Und man merkt das ja auch immer mehr und ich finde das super, dass das immer mehr kann.
00:24:06: Und damit einhergehend hinterfragen sie natürlich aber auch den Arbeitsstil und die... die Arbeitsweise.
00:24:12: Und deswegen, wie du halt sagst, muss man sich halt überlegen, woher kommt denn das eigentlich?
00:24:18: Und wenn man verstanden hat, warum die das so machen, dann merkt man auch, dass das halt keine Arbeitsverweigerung ist, sondern dass das wirklich einfach darum geht, dass man überfordert ist ab einem gewissen Moment mit seinem Leben, weil alles gleichzeitig passiert und man gar keine Pausetaste mehr hat.
00:24:33: Und nachher haben wir immer mehr Burnout-Depressionsfälle.
00:24:37: einfach weil niemand sich mehr Pausen nimmt und überarbeitet und das wurde ja viele Jahre sehr verschwiegen, aber wenn ich da in die älteren Generationen... denke, wie viele Leute kenne ich, denen es so geht, die nie darüber öffentlich reden würden, weil das ja ein Zeichen von Schwäche ist.
00:24:52: Und ich finde es schön, dass die jüngere Generation das genau anders macht und sagt, hey, ich bin ein Mensch, ich bin ein Lebewesen und auch ich brauche Pausen und ich muss mein Lebensstil so arrangieren, dass ich mich damit wohlfühle.
00:25:04: Und dann bedeutet das eben auch, nicht ein nine to five Job zu haben, weil das vielleicht nichts für mich ist, sondern zu gucken, wie kann ich sonst damit umgehen?
00:25:12: Und wenn ich dann eher in Teilzeit gehe, dann zu bieten.
00:25:15: Aber das sollte halt wirklich nicht immer automatisch gleich damit einhergehen, dass man sagt, die Leute am Campground zu arbeiten und verlangen.
00:25:23: Das Unmögliche.
00:25:24: Und jetzt wollen nur noch alle in Teilzeit.
00:25:26: Und was ist nur los mit der Gesellschaft?
00:25:28: Nee, das kommt irgendwo her und es kommt von unserer Gesellschaft.
00:25:31: Genau, genau.
00:25:33: Ja, ich glaube noch letzte Stichwort Job Sharing.
00:25:35: Ich glaube, das wird auch immer mehr an Bedeutung gewinnen.
00:25:39: Es braucht wahrscheinlich so ein paar Vorseiterinnen, die das vormachen und zeigen, dass das wirklich gut funktioniert.
00:25:45: Gesagt, ich bin ja in einem Unternehmen, wo ich das miterlebe und das ist super spannend, wirklich auch mit zu beobachten.
00:25:51: Und ich glaube, wenn es da wirklich einige Erfolgsfälle gibt, ja, ist das vielleicht eine Option, was sich weitere Unternehmen genau anschauen
00:25:57: würden.
00:25:58: Ja, die müssten vielleicht ein bisschen präsenter sein.
00:26:00: Ich kriege das zu wenig mit.
00:26:01: Vielleicht bin ich auch eine falsche Bubble dafür.
00:26:03: Aber das würde ich mir wünschen, dass mehr von denen, ja... Konstrukten auch publik werden, also dass die Leute, die in solchen Rollen sind, mehr darüber sprechen, damit mehr Unternehmen sich das vielleicht
00:26:17: trauen.
00:26:20: Ja, wunderbar.
00:26:22: Dann hast du noch einen weiteren Punkt, was so ein Zukunft auf uns drauf zukommen könnte?
00:26:29: Ich glaube, dass A und O ist und bleibt Flexibilität, einfach das Vertrauen an Mitarbeitende und letztendlich Man muss mit der Zeit gehen, man muss Offenheit zeigen und tatsächlich auch etwas investieren, als Arbeitgeber, Arbeitgeber drin.
00:26:45: Das wird nicht von selber passieren und einfach funktionieren, da steckt ein bisschen Arbeit dahinter.
00:26:49: Aber ich bin mir sicher, dass wenn man da gemeinsam mit den Mitarbeitenden dran arbeitet, dass das auf lange Sicht tatsächlich auch sehr viele Früchte
00:26:57: mit sich fragen kann.
00:26:58: Ja, ja.
00:26:59: An der Stelle noch ein ganz kurzer Hinweis.
00:27:00: Wir werden heute nicht auf rechtliche Bedingungen eingehen, weil das den Rahmen springen würde.
00:27:05: Aber da sowohl an die Unternehmen gerichtet, aber auch an die Arbeitnehmer, beschäftigt euch bitte auch mit der Rechtslage, wann welche Sachen eingereicht werden müssen, wer wozu zustimmen muss oder auch nicht.
00:27:19: Also da bitte wirklich vorab informieren, bevor ihr so aus dem Blauen heraus einfach irgendein Aktion lostretet.
00:27:25: Es ist sehr sehr vieles möglich, aber da sollte man sich vorher ein bisschen einlesen.
00:27:29: Genau und auch bevor man die Anfrage von Mitarbeitenden ablehnt, erstmal recherchieren, ob man das wirklich einfach so darf.
00:27:37: weil es gibt da tatsächlich viele Möglichkeiten für Mitarbeitende, wo einem als Arbeitgeber irgendwann auch die Hände so ein bisschen gebunden sind, wenn bestimmte Rahmenbedingungen
00:27:44: gegeben
00:27:44: sind.
00:27:44: Deswegen, bevor man vor einige Schlüsse zieht, lieber nochmal kurz googeln oder sich beraten lassen und dann sollte das auch funktionieren.
00:28:00: Wollen wir heute mal so ein bisschen Revue passieren lassen, wie unsere bisherige Staffel so lief und unsere bisherigen Folgen?
00:28:07: Und ja, und möchtest du mal direkt anfangen?
00:28:09: Ja genau, also
00:28:10: es fühlt sich an, als hätten wir gerade erst angefangen und gleichzeitig war es doch eine Ewigkeit.
00:28:16: Ich muss sagen, es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, sich zum einen auf die Folgen vorzubereiten, aber dann auch wirklich die Produktion der einzelnen Folgen.
00:28:24: Wir hatten super viele Gespräche, die mir sehr viel gegeben haben, wo ich tatsächlich auch viel dazu lernen konnte, sei es jetzt durch Argumente von dir oder wirklich durch die Vorbereitung.
00:28:34: Deswegen habe ich das Gefühl, dass ich mich auch wirklich weiterentwickeln konnte, zum einen fachlich, aber dann auch wirklich, was Kommunikation angeht und auch selbstbewusst dann in den Podcast folgen.
00:28:43: Am Anfang weiß ich noch, wie wir nebeneinander gesessen sind und ganz verhalten und beschämt ins Mikro gesprochen haben.
00:28:49: Das ist jetzt gar nicht mehr der Fall.
00:28:51: Also da sehe ich bei uns beide eine tolle Entwicklung.
00:28:54: Und ich habe unglaublich viele Ideen, wie es weitergehen könnte.
00:28:57: Ich glaube, da müssen wir jetzt auch nochmal so ein bisschen überlegen, in welche Richtung soll es gehen, was wollen vielleicht auch unsere Zuhörterinnen noch mehr hören und dann dann nochmal einen neuen Plan aufstellen.
00:29:09: Aber es war irgendwie rund um eine tolle Entwicklungsweise.
00:29:16: Ja, da kann ich mich nur anschließen.
00:29:17: Also, gestartet habe ich das aus reiner Neugierde, wie es so ist, in einem Podcast zu machen.
00:29:23: Einfach mal so zu wissen.
00:29:26: Und ich hätte nicht damit gerechnet, was das für eine Weiterentwicklung für einen selber ist.
00:29:30: Also wie du es halt auch gerade sagst, sei es durch Anmerkungen von dir, sei es durch die Vorbereitung.
00:29:35: Ich hätte nie gedacht, was das für ein eigenes Weiterbildungstool eigentlich ist.
00:29:40: in Bereiche, wo ich vielleicht im Arbeitsalltag gar nicht so dolle Berührungspunkte habe, die mich aber immer schon vielleicht interessiert haben.
00:29:46: Und da habe ich sehr, sehr viel gelernt jetzt in den letzten halben Jahren.
00:29:50: Und ich hätte nicht gedacht, wie aufwendig so ein Podcast ist, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:29:55: Ich werde
00:29:56: immer wieder gefragt, so, hey, macht ihr das einfach so?
00:30:00: Und dann sage ich immer, ja, wir machen das einfach so.
00:30:04: Aber ist gar nicht so
00:30:05: einfach.
00:30:05: Genau, man muss sich
00:30:06: da echt mit beschäftigen
00:30:08: und gucken welches Tool nutzt man, wie muss man sein Mikro einstellen.
00:30:11: Also auch da entschuldigt nochmal an alle, die meine ersten Folgen mitgehört haben, quasi mich im Mikro.
00:30:16: Ich wurde von Martina immer korrigiert danach, dass das Mikro näher an mich ran muss.
00:30:22: Also das habe ich zum Beispiel auch gelernt, was man da alles so beachten muss, wie man damit umgeht, wie man da reinspricht.
00:30:29: Es ist wie jetzt auch, wie du sagst, viel leichter ins Mikrofon zu sprechen von einem halben Jahr West.
00:30:33: unmöglich gewesen,
00:30:35: hier
00:30:36: so easy eine Folge aufzunehmen, wie wir es gerade machen.
00:30:39: Also von daher ja wahnsinnige Rit irgendwie, wahnsinnige Weiterentwicklung in allen möglichen Bereichen und ich finde, es macht einfach unglaublich viel Spaß.
00:30:49: und ja, ich bin ganz gespannt, wo die Reise weiterhin dann für uns hingehen wird.
00:30:53: Ja, auf jeden Fall.
00:30:54: Ich muss auch sagen, ich habe Podcast für mich als ganz neues Format entdeckt.
00:30:59: auch wirklich was die Produktion angeht.
00:31:00: Es macht total viel Spaß, so einen kleinen Monolog oder Dialog
00:31:04: zu führen.
00:31:07: Hätte ich nicht gedacht, ich war wirklich neugierig, ob ich das ohne Bild, sei es Videoformat oder wirklich in ausgeschriebenen Artikeln gut finde.
00:31:17: Aber ich glaube, das ist mit eins meiner liebsten Formate jetzt um mich selber auszudrücken.
00:31:21: Deswegen hoffe ich, dass ich in irgendeiner Art und Weise ganz lange Podcast machen werde.
00:31:26: Hoffentlich auch zusammen mit dir.
00:31:29: Aber... To be continued, da kommt jetzt auf jeden Fall eine kleine Planungsphase auf uns zu, aber es ist ein tolles
00:31:36: Tool
00:31:37: und ich höre auch viel, viel mehr Podcasts, auch
00:31:39: ganz
00:31:40: viele tatsächlich aus Deutschland.
00:31:42: Ich habe vor allem international Podcasts angehört, aber jetzt bin ich tatsächlich auch so aktiver in der deutschen Podcastszene unterwegs, vor allem was HR oder Selbstständigkeitsthemen angeht, Coaching, Psychologie.
00:31:54: Da bin ich tatsächlich eher stille Zuhörerin, da bin ich noch nicht so aktiv dabei, wirklich auch ganz viele Kommentare zu hinterlassen, aber das hätte ich tatsächlich auch nicht gedacht.
00:32:03: Ich war ganz lang kein Fan von Podcast und jetzt kann ich es mir gar nicht mehr ohne vorstellen.
00:32:07: Also ich war ja vorher schon sehr donner Podcast-Fan, deswegen war es ja eher dein Wunsch, am Anfang mal so just for fun aus Spaß gesagt, hey, hab irgendwie Bock, einen Podcast zu machen, aber nicht alleine.
00:32:19: und ich dachte mal so ja, why not?
00:32:20: Da bin ich dabei.
00:32:24: Und ich liebe Podcasts nach wie vor.
00:32:25: Ich
00:32:25: höre sie jetzt
00:32:26: ein bisschen anders, muss ich sagen.
00:32:28: Also ich höre jetzt genauer hin, ich gucke was gefällt mir, was nicht, überlege dann, macht das Sinn für uns oder auch nicht.
00:32:34: Also super interessant, wie man auch Podcasts dann selber analysiert irgendwann, wenn man einen eigenen hat.
00:32:40: Und ja, ich muss auch sagen, für mich eines der besten Medien überhaupt, um mich ausdrucken zu können.
00:32:46: Also ich bin nicht so fan von Dauernvideos irgendwie haben.
00:32:48: Habe ich ja auch nicht.
00:32:50: Einfach, weil mich das irgendwie doch sehr nervös machen würde.
00:32:53: Ab und an ist mal okay.
00:32:54: Aber das ist einfach, glaube ich, nicht der Rahmen, in dem ich mich dann sowohl fühle.
00:32:59: Und ja, Schreiben mag ich total gerne.
00:33:03: Aber ich finde, da fehlt manchmal so ein bisschen eben der Austausch.
00:33:06: Und den haben wir natürlich jetzt, weil wir auch zu zweiten Podcast gemeinsam haben.
00:33:11: Und das schätze ich sehr, dass man immer wieder diesen Austausch auch hat und immer wieder neue Impulse reinkommt und man nicht stehen bleibt.
00:33:17: Ja, ja, kann ich so unterschreiben.
00:33:20: Ja, vielleicht so als kurzen Outlook.
00:33:23: Wir werden uns, wie gesagt, zusammensetzen, nochmal gucken, was hat wirklich gut geklappt, was vielleicht weniger gut, was wollen wir in Zukunft ändern.
00:33:32: Ja.
00:33:33: Ist das Format weiterhin für uns so in Ordnung oder müssen wir doch noch mal größere Änderungen vornehmen?
00:33:39: Deswegen sollte der Feedback von euch da sein, schreibt uns gerne wie immer euer Feedback.
00:33:44: Da freuen wir uns natürlich immer drauf und das würden wir auch berücksichtigen, was alle Weiterepläne angeht.
00:33:50: und vielleicht auch direkt noch ein Hinweis.
00:33:53: Wir gehen jetzt erstmal in eine kleine Winterpause.
00:33:57: Wir haben ja den Sommer über fleißig weiter aufgenommen und jetzt mit der näher kommenden vorweihnachtszeit und den feiertagen haben wir gesagt jetzt ist ein guter zeitpunkt um so ein bisschen runter zu kommen noch mal ein fokus auf andere dinge zu legen und dann im neuen jahr zu sagen okay so geht es weiter geht es weiter und wie genau kann das dann für uns beide auch aussehen?
00:34:19: deswegen schon mal ja der hinweis das ist jetzt erstmal die letzte folge.
00:34:24: wir hoffen natürlich dass wir uns bald wieder hören werden und dass ihr so lange auf uns wartet
00:34:30: Genau.
00:34:31: Wir lassen jetzt einfach alles mal Revue passieren, wie man das am Ende des Jahres auch machen soll, laut Gesellschaft.
00:34:37: Und genau, nein, ich freue mich sehr, dass wir da jetzt nochmal in die Tiefe gehen und gucken, wie das für uns weitergeht und freue mich auch sehr auf alles Feedback, was da irgendwie reinkommt.
00:34:46: Also deswegen bitte keine falsche
00:34:48: Scheu,
00:34:48: sei es vom Format her, sei es von Themen, sei es, dass noch mehr Gäste dazu kommen sollen oder oder oder, vielleicht auch direkt Vorschläge, ja, gibt das gerne an uns weiter und ja.
00:35:00: Dann würde ich sagen, kommen wir so langsam hier zum Ende.
00:35:02: Genau.
00:35:03: Also wir merken schon, es tut sich ganz viel um uns rum.
00:35:08: Ich glaube, einige Talks sind eben zu Ende gegangen, Menschen sind in Bewegung.
00:35:13: Ich würde mich jetzt an der Stelle auch gerne nochmal bei der LND Expo bedanken für die... wirklich coole Möglichkeit.
00:35:19: Das ist das erste Mal für uns beide.
00:35:22: Wir wussten das schon wirklich ein paar Monate, dass das auf uns zukommen wird und ich kann nicht glauben, dass es jetzt in wenigen Minuten schon wieder vorbei ist.
00:35:29: Aber vielen Dank für die Organisation, für die Möglichkeit und für den treibungslosen Prozess.
00:35:38: haben Ende hin noch kleine Haare drin.
00:35:43: Genau.
00:35:43: Nein, aber wirklich ganz, ganz herzlichen Dank für diese unfassbare Möglichkeit auch von meiner Seite.
00:35:48: Das war etwas, womit wir nie gerechnet hätten, dass das jemals auf uns draufzukommt und wie immer sie ihre haben, so was machen zu dürfen.
00:35:55: Deswegen ganz, ganz herzlichen Dank auch für das Vertrauen in uns.
00:35:58: Und ja, dann würde ich sagen, wir genießen jetzt hier noch den letzten Rest.
00:36:02: von dem Event und verabschieden uns von euch.
00:36:04: Genau, vielen Dank fürs Zuhören, nicht nur heute, sondern auch bei den anderen zehn Folgen.
00:36:09: Vielen Dank für das tolle Feedback, dass ihr jede Woche oder jede zweite Woche
00:36:14: eingeschaltet habt
00:36:15: und wir freuen uns, euch hoffentlich ganz ganz ganz ganz bald wieder zu hören, zu sehen, zu schweiben
00:36:24: und damit sagen wir Tschüss von uns!
00:36:27: Tschüss!
Neuer Kommentar