Hzaborowski - #153 Nachhaltige Unternehmensführung mit SUSTAYN

Shownotes

Recruiting, Talentmanagement, Employer Branding und mehr – all das erwartet dich in diesem einzigartigen HR-Podcast! 🎙️

Mit einem völlig neuen Format bringt dieser Podcast frischen Wind in die HR-Welt: In jeder Folge kommen handverlesene Podcaster und Podcasterinnen mit ihren spannendsten Gästen und besten Inhalten zu Wort.

Freu dich auf bekannte Größen der HR-Szene wie Robindro Ullah, Tim Verhoeven, Simone Straub und Marcel Rütten – sie teilen wertvolle Tipps und Strategien, um dein Unternehmen noch erfolgreicher zu machen.

🎧 Jetzt reinhören und die Zukunft von HR mitgestalten!

Transkript anzeigen

00:00:03: Der HR Podcast Selected by HMDE.

00:00:06: Der Podcast Kanal mit den besten HR Podcast Folgen für euch zusammengestellt.

00:00:15: Glück auf und herzlich willkommen zu der HR Podcast Selected by HMDE.

00:00:20: Mein Name ist Alexander Peitsch, ich bin der Gründer des HM Instituts.

00:00:24: Heute stelle ich euch den H. Zabarowski Podcast von Hendrik Zabarowski vor.

00:00:29: Mit Hendrik und HR und CSR die Welt retten.

00:00:33: Hier gehen HR und Corporate Social Responsibility Hand in Hand, um nachhaltige und menschenzentrierte Arbeitswelten zu schaffen.

00:00:41: Viel Spaß beim Hören.

00:00:43: Mir hatte dann aber auch immer im aktuellen Job von die Nachhaltigkeit gefehlt.

00:00:50: Weil das war so zu der Zeit.

00:00:52: Friday for Futures hat quasi angefangen.

00:00:54: Gerade freitags sind alle auf die Straße gegangen.

00:00:57: Ich bin halt mit der Bahn irgendwie ins Büro gefahren und habe halt irgendwie meine Kundenprojekte gemacht und mir halt immer so gedacht, so, ja, jetzt sind gerade alle auf der Straße.

00:01:04: Und was mache ich jetzt eigentlich?

00:01:07: Also die Friday for Futures schimpft quasi ein bisschen über die Politik und die Unternehmen und alle müssen sich verändern und wir haben nicht viel mehr Zeit.

00:01:13: Und was mache ich jetzt hier eigentlich?

00:01:14: Ich bin jetzt irgendwie Teil neuer der Lösung des Problems.

00:01:16: Arbeite ich gerade dafür, dass es vorangeht.

00:01:19: Ich habe mich halt so angesprochen gefühlt, weil ich halt irgendwie schon in den Unternehmen, also ich war Teil der Unternehmen quasi und ich hab immer gefragt so.

00:01:27: Ja, was mache ich eigentlich?

00:01:28: Das war so ein bisschen der Anlass zu überlegen, so nach zehn Jahren sind jetzt rum, was mache ich denn jetzt?

00:01:34: Herzlich willkommen bei einer neuen Hartz-Worowski-Podcast-Folge mit HR und CSAD Weltretten.

00:01:41: Und heute sind wir wieder Hardcore beim Weltretten, denn ich hab... Den Janik Seitzer zu Gast, Janik ist Gründer von Sustain.

00:01:52: Sustain ist eine Plattform Software, hört ihr gleich, die Unternehmen helfen will, Nachhaltigkeit im Unternehmen zu tablieren, insbesondere in den Köpfen und im Handeln der Mitarbeitenden.

00:02:06: Und ich finde den Ansatz super, habe das jetzt schon eine ganze Weile verfolgt und jetzt haben wir es endlich mal zu einem Podcastgeschäft und von daher.

00:02:14: Wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Hören und vielleicht ist es dann ja auch die passende Lösung für dich und dein Unternehmen.

00:02:22: Viel Spaß!

00:02:51: So und da sitzt er auch und zwar ich glaube aus Essen zugeschaltet.

00:02:56: Der Janik Seitzer.

00:02:57: Janik, herzlich willkommen bei mir im Podcast.

00:02:59: Hallo Henrik, moin.

00:03:00: Freut mich sehr dabei zu sein.

00:03:02: Ist

00:03:02: das richtig mit Essen?

00:03:03: Also es ist richtig mit Essen.

00:03:05: Also ich komme ursprünglich aus Gelsenkirchen weg.

00:03:07: Das ist hier die Nachbarstadt.

00:03:09: Ich wollte sagen, nicht viel schlechter oder besser, ne?

00:03:12: Aber ich würde sagen, besser ist es da nicht.

00:03:15: Ich bin immer ganz froh daraus zu kommen, aber wir Gelsenkirchener wissen ja, dass woanders auch scheiße ist.

00:03:19: Und deswegen.

00:03:21: Aber dann gesagt, wir gründen lieber an Essen hier.

00:03:22: So ein bisschen die Gründerszene, ein bisschen besser vernetzt, so im Ruhrgebiet.

00:03:26: Nein, deswegen.

00:03:27: Aber gesagt, das ist hier ganz schön.

00:03:29: Ich finde es total witzig, hat momentan unheimlich viele Kontakte in der Essen dagegen.

00:03:33: Also jetzt jahrelang nicht und jetzt auf einmal.

00:03:36: Ja, hier

00:03:37: entsteht gerade recht viel.

00:03:39: Ein paar Netzwerke, Brick und so was zum Beispiel als zentraler Punkt.

00:03:43: Okay, ganz schön.

00:03:45: Ja, cool.

00:03:45: Okay, aber wir reden ja jetzt nicht über Essen, sondern wir reden miteinander, weil ich bin, das ist schon echt eine Weile her, auf euch aufmerksam geworden.

00:03:54: Dann bin ich auf der Kopretrie letztes Jahr.

00:03:58: Dreiundzwanzig mal bei euch im Stand vorbeigelaufen, haben wir kurz geschnackt.

00:04:03: Und dann habe ich gesagt, Mensch, komm doch mal meinen Podcast, erzähl mal, was ihr so macht.

00:04:09: Und dann ist das aber so ein bisschen Sande verlaufen.

00:04:11: Dann hast du gesagt, jetzt ist gerade ungünstig, viel zu tun und so.

00:04:14: So, jetzt, jetzt haben wir es am dreinzwanzigsten April, zwanzig, vierundzwanzig.

00:04:21: Genau, und Janik, bevor wir jetzt auf Sustain zu sprechen kommen und was deine Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit sind und so was, mach noch mal ganz kurze Vorstellungsrunde.

00:04:31: Wo kommst du denn ursprünglich her, beruflich, so was ist dein Hintergrund und wie bist du dahin gekommen, wo du jetzt bist?

00:04:39: Okay, gerne.

00:04:40: Also, ich bin thirty-six Jahre jung, ich habe quasi vor Sustain komme ich ursprünglich.

00:04:47: ... aus der Unternehmensberatung, sage ich mal.

00:04:49: Also ich bin gelernter Software-Inwickler, das heißt ganz klassisch ... ... Pizza und Cola rein und Software-Coach dann raus.

00:04:57: Also ich habe da quasi das studiert ... ... und hatte dann aber immer das Gefühl, so mir reicht das nicht, ... ... wie nur von dem PC zu sitzen und zu programmieren.

00:05:05: Ich wollte immer was mit Menschen machen ... ... und quasi rauskommen und mit Kunden reden ... ... und das hat mich halt irgendwie total interessiert ... ... und deswegen habe ich dann nach dem Bachelor gesagt, ... ... so ich möchte auch mal ... gucken, wie andere Unternehmen so arbeiten.

00:05:18: Also mich hat immer irgendwie interessiert, was ist so ein, wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus?

00:05:24: Wie haben die Leute, wie kann man, was wäre das Beste und das Schönste, so wie man arbeiten kann?

00:05:28: Und dann dachte ich so, als Unternehmensberater kommen wir ja gut rum und man lernt verschiedene Unternehmen kennen.

00:05:33: Und vielleicht finde ich da halt irgendwie einen schönen Arbeitgeber auch.

00:05:37: Und genau, das habe ich dann zehn Jahre lang gemacht, immer auf dem... Und durfte in der Zeit halt auch ein Software-Entwicklungsteam aufbauen bei meinem alten Arbeitgeber.

00:05:49: Und ja, wir haben viel gemacht zu einem Bereich Digitalisierung und Softwareprodukte eingeführt bei den Unternehmen.

00:05:56: Und da durfte einfach sehr viel lernen in der Zeit, wie die Unternehmen so ticken.

00:06:01: Nuventum ist ja jetzt auch mir bekannt für ein Unternehmen, das sehr viel Wert auf... ethische Entscheidungen, Nachhaltigkeit und also gute Unternehmenskultur und sowas legt.

00:06:14: Also war es ja schon auch beim kleinen Vorzeigeunternehmen.

00:06:17: Die sitzen noch mit der Zentrale in Münster, oder?

00:06:19: Ja, genau.

00:06:20: Die sitzen in Münster.

00:06:21: Ich muss dazu sagen, dass Nauventum nur ein kurzer Halt war, quasi.

00:06:24: Ich war vorher in Dortmund bei einem Cloud-Anbieter, die quasi da auch Unternehmensbereitungen gemacht haben.

00:06:30: Und Nauventum hat mir auch sehr gefallen, vor allem wegen den Werten, wegen der Kultur, die da gemacht ist.

00:06:36: Ich finde immer noch sehr... Ja, mit den Verbundensten nicht.

00:06:39: Ja,

00:06:40: aber trotzdem hat sich dann da weggetrieben in die Selbstständigkeit.

00:06:47: Wie war denn der Weg dahin?

00:06:49: Wie ist das entstanden?

00:06:50: Ja, also ich habe immer einen Herz gehabt für Start-ups.

00:06:54: Ich wollte das immer, also immer wissen, wie es ist quasi zu gründen und ich hatte immer Lust Sachen aufzubauen und habe deswegen auch nebenberuflich immer verschiedene Dinge schon ausprobiert, schon mal ein Start-up gegründet, was dann halt wenn Corona zum Beispiel nicht funktioniert hat und deswegen hatte ich immer das Gefühl das gerne machen zu wollen und mir hatte dann aber auch In meinem aktuellen Job ist von die Nachhaltigkeit gefehlt.

00:07:22: Weil das war so zu der Zeit.

00:07:24: Friday for Futures hat quasi angefangen.

00:07:26: Gerade freitags sind alle auf die Straße gegangen.

00:07:28: Ich bin halt mit der Bahn irgendwie ins Büro gefahren und habe halt irgendwie meine Kundenprojekte gemacht und mir halt immer so gedacht, so ja, jetzt sind gerade alle auf der Straße und dann muss man richtig jetzt eigentlich so.

00:07:38: Also die Friday for Futures schimpft quasi ein bisschen über die Politik und die Unternehmen und alle müssen sich verändern und wir haben nicht viel mehr Zeit.

00:07:45: Und was mache ich jetzt hier eigentlich?

00:07:46: Ich bin jetzt irgendwie Teil neuer der Lösungen des Problems, arbeite ich gerade dafür, dass es vorangeht.

00:07:50: Ich habe mich halt so angesprochen gefühlt, weil ich halt irgendwie schon in den Unternehmen, also ich war Teil der Unternehmen quasi und ich habe immer gefragt so, ja, was mache ich eigentlich?

00:08:00: Das war so ein bisschen der Anlass zu überlegen, so nach zehn Jahren sind jetzt rum, was mache ich denn jetzt so?

00:08:06: Und ich wollte halt die schönen, großen, einen größeren Problem arbeiten und das, genau, gab da eine schöne Gelegenheit.

00:08:13: habe ich mich mit anderen, die ähnliches Beweggründe haben, dann auch was machen wollten und so sind wir dann zusammengekommen halt zu sustain an der Stelle.

00:08:24: Genau, so und damit sind wir jetzt okay, also wir sind dabei sustain.

00:08:29: und also mein jetzt kannst du ja gleich mich dann korrigieren.

00:08:34: Mein Wissen ist noch, ihr seid Eine software über die ich nachhaltigkeitswissen als also als unternehmen intern nachhaltigkeitswissen transportieren kann.

00:08:46: so das ist jetzt mal so grob abgespeichert das wird wahrscheinlich du nix im kern auch immer noch stimmen.

00:08:51: aber ich kann mir auch gut vorstellen so ein startup das ist ja agil da ist hat sich wahrscheinlich noch mal wieder ein bisschen was geändert seit wir vor einem jahr gesprochen haben.

00:09:01: Genau skizziert auch mal wer oder was.

00:09:03: also was verbirgt sich hinter system.

00:09:06: Ja genau also.

00:09:08: In der Tat haben wir uns auch weiterentwickelt, genauso wie der ganze Nachhaltigkeitsbereich, sicherlich auch weiterentwickelt hat.

00:09:14: Wir wissen ja jetzt, dass da so neue EU-Regularien, EU, wo wir als erster Kontinent klimaneutral werden, deswegen haben die sicherlich ganz viele tolle Dinge überlegt, die die Unternehmen jetzt machen, also mit so oder machen müssen, mit der CSRD.

00:09:26: Und damit sind halt viele Unternehmen halt gerade auch sehr beschäftigt.

00:09:29: Und unsere Idee war es halt immer, die Nachhaltigkeitsmanager und Managerinnen in den Unternehmen zu unterstützen.

00:09:37: Weil das sind ja quasi so die Einzelkämpfer, die Helden in den Unternehmen, die da irgendwie ganz alleine den ganzen Laden irgendwie auf links drehen müssen und versuchen irgendwie das ganze Nachhaltigkeit nachhaltig aufzubauen.

00:09:48: Genau.

00:09:49: Und es ist meistens halt schon so gewesen, dass die das nicht Vollzeit machen können.

00:09:55: Also nicht alle haben irgendwie eine Vollzeitstelle dafür, sondern viele machen das halt irgendwie ein, zwei, drei Tagen in der Woche, haben die halt auch noch diesen Nachhaltigkeitshut auf.

00:10:04: Komm auch ursprünglich vielleicht aus anderen Bereichen, aus Qualitätsmanagement aus HR zum Beispiel oder Marketing.

00:10:11: Und da haben wir immer geguckt, wie können wir die Nachhaltigkeitsmanager und Managerin eigentlich unterstützen, diese nachhaltige Transformation im Unternehmen voranzukriegen?

00:10:21: Weil das schließt sich ein bisschen der Kreis.

00:10:23: Also das ist das, was ich halt ursprünglich auch vorher gemacht habe, dass den Unternehmen quasi nur die Software hinzustellen, ist halt eine Sache.

00:10:33: Das heißt nicht, dass solche Projekte dann erfolgreich sind, nur weil man da jetzt quasi ein neues Internet aufgebaut hat, sondern man muss die Mitarbeiter mitnehmen.

00:10:40: Man muss denen das zeigen, wie funktioniert das.

00:10:42: Man muss die Schulen, man muss Ängste und Sorgen nehmen und denen zeigen, wie ändert sich jetzt euer Arbeitsalltag.

00:10:48: Und das ist halt relativ viel Arbeit, die man halt in so Veränderungsprozessen machen muss.

00:10:52: Und das wissen wir alle in der IT aus der Digitalisierung.

00:10:56: Wir machen das schon seit Jahrzehnten, also solche Veränderungsprozesse.

00:11:00: In der Nachhaltigkeit ist das jetzt halt relativ neu.

00:11:03: Also es gibt jetzt so diese Stelle, gibt es noch gar nicht so ewig lange und diese Transformationsprozesse sind jetzt halt auch relativ neu.

00:11:10: Und deswegen dachten wir so das Wissen, was wir damals so aus der Detailisierung gewonnen haben, dass das uns das doch nehmen, damit wir jetzt halt keine Zeit verlieren so bei der nachhaltigen Transformation.

00:11:19: Und haben dann gesagt, wie können wir das Ganze unterstützen?

00:11:21: Wie können wir das unterstützen natürlich mit so einem Softwareprodukt?

00:11:24: Wie können wir das machen, dass die Mitarbeitenden Spaß haben an dem Thema Nachhaltigkeit?

00:11:28: Damit es nicht fast ist, was irgendwie noch zusätzlich obendrauf kommt.

00:11:32: Und wie können wir aber auch die Nachhaltigkeitsmanagement entlasten?

00:11:35: Haben dann halt so verschiedene Produkte inzwischen aufgebaut, um genau dieses große Ziel zu erreichen.

00:11:41: Ja, ich meine, du sprichst ja also ein kritisches Thema an.

00:11:45: Diese ganze Nachhaltigkeitskommunikation ist ja so ein, also für mich tatsächlich so ein Art ungelöstes Dilemma.

00:11:51: Niemand will hören, du machst ja gerade oder wir machen hier gerade unsere Lebensgrundlage kaputt.

00:11:57: Dann reagieren ja alle nur mit Ablehnung.

00:12:00: Auf der anderen Seite ist es halt genauso.

00:12:03: Aber die schlechten Botschaften will ja immer keiner hören.

00:12:05: Also da haben wir ja grundsätzlich so ein Dilemma.

00:12:07: und dann haben wir ja noch das Dilemma, dass es ja vom Populismus her viel einfacher ist, einfach zu behaupten, dass alles quatscht.

00:12:16: Und die Leute dann dankbar drauf anspringen und sagen, ja genau, das habe ich ja immer gewusst.

00:12:21: Die Grünen übertreiben halt auch, oder diese bekloppten Fridays for Future.

00:12:25: Also das ist ja auch ein psychologischer Aspekt, der geht ja nicht nur um Technik, also jetzt im Sinne von ich transportiere mal irgendwie ein paar Fakten, sondern ich muss ja psychologisch darauf eingehen.

00:12:37: Ja, genau, das ist ein ganz emotionales Thema.

00:12:43: Das ist halt auch sehr, also wird auch polemisch gemacht.

00:12:46: Also das heißt, so wenn man einfach so, wenn man die Nachrichten anguckt oder man ist halt auf YouTube unterwegs oder also auf den Social Media, dann ist man ja meistens schon in seiner Bubble.

00:12:54: und je nachdem, so wie wir vielleicht in der Nachhaltigkeitsbubble sind und uns ist das Problem total klar und wir wissen, was jetzt die Phase ist, geht es bei anderen halt gar nicht so und die kriegen halt eher so diese Halbwahrheiten und so ein bisschen aus der anderen Richtung die Sachen.

00:13:11: So ist halt das auch im Unternehmen.

00:13:12: Da haben wir halt immer Mitarbeiter, die sagen, für uns ist das total wichtig, ich möchte in dem Unternehmen arbeiten, was irgendwie so viel dafür tut.

00:13:20: Und dann gibt es aber genauso die Mitarbeitenden Gruppe, die vielleicht irgendwie von anders ihre Informationen her kriegen und die das Thema nervt, die sagen so, wir haben da kein Bock mehr drauf und immer grünen, die wollen das alles wegnehmen.

00:13:31: und jetzt müssen wir auch die Heizung zu Hause ausbauen und genau.

00:13:36: sehr sensibel reagieren auf zum Beispiel verbote.

00:13:38: das heißt wenn ein Unternehmen sagt so wir müssen jetzt in der Kantine irgendwie nachhaltig als ein veganen Tag einführen oder sowas dann.

00:13:45: Und das einfach so machen dann für das halt dazu dass man die Leute dann verärgert und dann bilden sich fronten und genau deswegen ist dieses Thema halt schon.

00:13:53: Psychologisch sehr spannend

00:13:55: ja also aber jetzt werden wir ja quasi innerlich schon voll voll drin wie ihr da helfen könnt.

00:14:00: aber jetzt noch mal erklären noch mal bitte euer.

00:14:03: Euren Ansatz oder euer Produkt oder eure Produkte, was ist, was ist die Kern, Kernleistung und rechts und links davon?

00:14:09: Genau, also wir machen verschiedene Dinge, also auf der einen Seite unterstützen wir also die Nachhaltigkeitsmanagerin bei der CSLD, bei der Erfüllung der Berichterstattung haben für die auch eine Lernplattform entwickelt, quasi für die, die jetzt neu in dieser Rolle sind und sagen sich, ich habe jetzt ganz wenig Zeit, zwei Tage in der Woche und ich muss jetzt schnell alles lernen, was es da gibt und wie man da am besten rangeht.

00:14:31: für die haben wir quasi die Lernplattform gemacht, dass die inhaltlich vorankommen und das ist so die Zielgruppe der Nachhaltigkeitsmanager.

00:14:39: und dann ist der andere große Bereich, mit dem wir uns halt beschäftigen, genauso die Mitarbeitenden.

00:14:43: Also wie kriegen wir die Mitarbeitenden an der Stelle mitgenommen?

00:14:46: Wie kriegen wir einmal so dieses, wie viel dieses Thema sensibilisiert?

00:14:50: Da geht es halt dann genau um diese, erst mal so eine Wissensbasis zu schaffen, also dass die Mitarbeitenden nicht, also bis sie rauskommen aus ihrer Bubble, dass sie quasi Nachhaltigkeit, dass sie die Sachen lernen, dass sie wissen, wie funktioniert Nachhaltigkeit, dass sie Lust kriegen auf dieses Thema.

00:15:09: Und dann, wenn man diese Basis geschafft haben, dann kann man quasi obendrauf auch noch mehrere Motivationssachen draufsetzen.

00:15:19: Das heißt, da haben wir dann so eine Gamification-Plattform, um die Mitarbeitenden dann in Aktionswochen für bestimmte Fokusthemen aus diesem großen Bereich der Nachhaltigkeit dann zu motivieren.

00:15:31: Genau.

00:15:32: Und wie sieht das jetzt technisch aus?

00:15:34: Also muss ich mir dann eine App installieren oder ich glaube, es gibt irgendwas mit einer Teams Integration oder sonst irgendwas.

00:15:39: Also wie kriege ich die Botschaften an die Leute?

00:15:42: Ja, genau.

00:15:43: Wir machen das erst schon in eine Weile ungefähr dreieinhalb Jahre und haben halt in der Zeit relativ gut gelernt, wie es gemacht werden muss.

00:15:53: Also was funktioniert gut und was funktioniert halt nicht so gut.

00:15:55: Und unsere Erfahrung ist auf jeden Fall, dass man die bestehenden Kommunikationskanäle in den Unternehmen nutzen muss.

00:16:02: Also wenn man jetzt einfach nur eine App einführt, dann haben wir wieder ein Konkurrenzkommunikationskanal.

00:16:07: Das funktioniert nicht so gut, sondern wir wollen halt Microsoft Teams, manche haben SharePoint, Internet oder haben Mitarbeiter-Apps, wie Staffbase zum Beispiel.

00:16:16: Das heißt, diese Kommunikationskanäle, die wollen wir nutzen und da kann man jetzt auch noch quasi dann unsere Nachhaltigkeitsinhalte reinspielen, damit die halt ... Genau, damit die so kleine Wissenschnipsel jeden Tag bekommen zum Thema Nachhaltigkeit.

00:16:31: Also, dass es die Mitarbeiter nicht nervt, aber dass sie dann schon kontinuierlich immer wieder was lernen können.

00:16:37: Das ist so ein bisschen so der Micro-Learning-Ansatz, der halt auch irgendwie gerade so im Trend ist.

00:16:43: Das heißt immer jeden Tag ein bisschen was und dadurch bleibt das Wissen dann halt auch durch mehrere Wiederholungen auch mehr im Kopf.

00:16:49: Und genau, das machen wir quasi zur Wissensvermittlung.

00:16:53: Und wenn sie dann sagen wir wollen jetzt so Aktionswochen machen und Gamification Mitte mitarbeiten wollen.

00:16:58: Zum Beispiel im Sommer jetzt zum Stadtradeln oder zum Sommerfest machen wir das Thema Mobilität.

00:17:04: Weil unsere Mitarbeitenden halt viel mit als Dienstleister zum Beispiel im Auto unterwegs sind und wir wollen sie jetzt mal in diese vier Wochen animieren, dass sie das Auto vielleicht stehen lassen und versuchen mal die Strecken wo es möglich ist mit der Bahn zu fahren.

00:17:17: Dass wir sagen, wir machen in dieser Aktionswoche, machen wir mit der Mitarbeit in ganz viel Wissenvermittlung zum Thema Mobilität.

00:17:22: Wir machen mit den Events.

00:17:23: Wir machen eine maßgeschneiderte Challenge für die Unternehmen.

00:17:27: Und das machen wir auch in den bestehenden Kommunikationskanälen.

00:17:30: Aber haben wir zusätzlich auch die App.

00:17:32: Das heißt für die Leute, die das dann gerne unterwegs in der Bahn zum Beispiel, die Quiz machen wollen oder so.

00:17:37: Die können das dann zum Beispiel auch im Handy aufhalten.

00:17:40: Ja.

00:17:44: Jetzt helfen wir noch mal.

00:17:45: wie muss ich mir das technisch vorstellen dass ihr jetzt so wissensvermittlung über teams dann macht?

00:17:50: also gibt es dann da ein ein chat oder sowas den ihr quasi automatisch bespielt oder wie ist das?

00:17:56: Ja das kann man kann sich dir vorstellen wie so auf der linken seite in teams hat man so kleine symbole und da gibt es halt dann neben den neben den chats und den kanälen die man hat gibt es halt dann auch das kleine sustain symbol genau und wenn du dann da reinklickst dann kommst du halt in deiner Also ein Plattform und bis halt dann direkt in unserem Feed.

00:18:15: Das heißt, da haben wir uns halt auch wieder sehr orientiert an Social Media, weil das alle Leute kennen und sich da irgendwie schnell zurechtfinden und so.

00:18:23: Und genau, da können sie dann lernen, da können sie ihre Quiz machen.

00:18:26: Okay, heißt aber auch, ich kann es halt auch ignorieren trotzdem.

00:18:32: Wenn ich nichts damit zu tun haben will, dann klicke ich halt einfach nicht.

00:18:35: Richtig.

00:18:36: Genau.

00:18:38: Das ist auch wichtig.

00:18:38: Das ist ganz basiert auf Freiwilligkeit.

00:18:40: Das heißt, uns ist auch schon klar, dass man niemals hundert Prozent der Mitarbeitenden erreichen wird, weil wir halt auch nicht über Regeln und Top-Down-Ansatz arbeiten sollen, sondern wir wollen halt schon die Leute im Unternehmen erreichen, die das wichtig ist und dann quasi auch noch die Gruppe dazwischen, die so Themen spezifisch sich dafür interessieren, die sagen, ich habe jetzt zum Beispiel mal Bock auf das Thema Mobilität oder ich habe Bock auf das Thema Energie und Energiewende, was zu lernen und dann die erreicht man quasi dann darüber.

00:19:12: Aber genau, wir werden niemals wahrscheinlich alle im Unternehmen erreichen, das ist auch schon

00:19:16: Erfahrung.

00:19:17: Leider nicht, das wird so sein.

00:19:20: Du hattest mir mal, wie gesagt, vor einem Jahr irgendwie erzählt, ihr könnt dann, man kann dann auch so Umfragen machen also und und dann abstimmen lassen.

00:19:29: also wollen wir jetzt hier den den veganen tag in der kantino da sollen wir unsere flotte auf e-autos umstellen oder.

00:19:36: Ja, whatever.

00:19:37: also kannst du da noch mal ein bisschen was zu erzählen.

00:19:40: Ja genau genau.

00:19:41: also wir wollen ja nicht nur gamification machen weil wir gerne gamification machen wollen also irgendwie nur spielerei sondern das soll ja auch ein ziel haben und viele unternehmen haben ja.

00:19:53: hoffentlich vielleicht inzwischen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, wo sich dann wieder Handlungsfelder raus ergeben und verschiedene Maßnahmen.

00:20:00: Und das Ganze ist halt so schon relativ top down.

00:20:03: Das heißt, dass das vorgegeben wird, wo wir hingehen.

00:20:07: Und wir wollen das jetzt halt unterstützen, indem wir die Mitarbeitenden in der Stelle auch also diesen bottom-up Ansatz, die mit ein integrieren in diese Lachhaltigkeit.

00:20:17: Und das machen wir, indem wir dann genau in solchen Aktionswochen können die Mitarbeitenden Sustains sammeln, das ist unsere digitale Währung, also wenn sie Quisse machen, wenn sie was lernen, wenn sie aber auch in der echten Welt zum Beispiel die Treppe nehmen statt dem Fahrstuhl, dann finden sie diese Sustains auch am Treppengeländer und können die dann mit dem Handy einsammeln.

00:20:42: Genau, die sind mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen, dann können sie mal eben an dem Fahrradständer diese Sustains einsammeln.

00:20:48: Wir integrieren quasi so die echte Welt und die digitale Welt immer so miteinander, damit man die Leute auch immer wieder so ein bisschen anstupst.

00:20:54: Also ein gemfigeres...

00:20:55: Ein bisschen was von diesem Pokémon finden in der Innenstadt

00:20:59: oder so.

00:21:00: Das ist so ein bisschen die Inspirationen, die es dann auch ging.

00:21:03: Also, dass wir sagen, wie kann man das dann... Wenn wir die Leute schon nicht die ganze Zeit... Wie kriegen wir die Leute quasi immer in diese App wieder reingezogen?

00:21:11: Und das funktioniert halt, indem man die Leute immer wieder anstupst.

00:21:14: So, dass man sagt.

00:21:16: Ich bin steht jetzt quasi am Kaffee Automaten gerade, warte auf meinem Kaffee.

00:21:19: Ab jetzt irgendwie zwei Minuten Zeit, sehe dann hier dieses kleine System.

00:21:23: Münze neben dem Kaffee Automaten, das kennen die eben mit meinem Handy und macht dann da meine ein, zwei Quiz am Tag.

00:21:28: Okay.

00:21:29: Und genau, wird so alt immer wieder.

00:21:31: freundlich dran erinnert sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Alltag auch schon lange zu

00:21:34: sein.

00:21:34: Das finde ich eine coole, eine smarte Idee, absolut.

00:21:38: Aber genau, also ich sammel dann diese Sustains, diese Punkte und die kann ich dann irgendwie einlösen später oder so.

00:21:44: Ja genau, also das ist die große Frage, was macht man jetzt mit den Sustains?

00:21:47: Also die Mitarbeitenden haben sich quasi ihren eigenen Arbeitsplatz nachhaltiger gestaltet, haben sich damit auseinandergesetzt.

00:21:54: Das ist natürlich die eine Sache, aber der große Hebel sind natürlich die Unternehmensmaßnahmen, also dass das Unternehmen muss halt nachhaltig erwähnt und das Unternehmen hat den großen CO-Zwei-Fußabdruck.

00:22:06: Und deswegen möchte man halt auch, dass das Unternehmen diese Maßnahmen macht.

00:22:09: Und da gibt es halt dann verschiedene Möglichkeiten, wie die Unternehmen dann sagen können, wir haben ja verschiedene Optionen und die Mitarbeiter dürfen dann quasi mitbestimmen, welche Geschmacksrichtung soll es dann werden von diesen Maßnahmen.

00:22:22: Zum Beispiel, wir würden jetzt uns gerne in unseren CO-Zwei-Bilanz rausgekommen.

00:22:27: Mobilität ist unser Großteil.

00:22:29: Problemthema so.

00:22:31: Und wir würden jetzt verschiedene Alternativen anbieten.

00:22:33: Das heißt, wir könnten einen Jobrat machen, wir können E-Lade-Säulen machen, wir könnten ein Poolfahrzeug elektrisches anbieten und so was.

00:22:41: Also wir haben verschiedene Dinge, aber es muss natürlich auch von den Mitarbeitern genutzt werden.

00:22:45: Und deswegen bieten können die das dann in der App anbieten und die Mitarbeiter können wieder die Sustains nehmen und bestimmen quasi so ein bisschen nach dem Code-Funding-Prinzip.

00:22:55: Ich schmeiß jetzt meine ganzen Sustains auf das Pool hat, weil ich würde das gerne an der Stelle haben.

00:22:59: Okay.

00:23:00: Genau.

00:23:01: Und können halt dann auch eigene Vorschläge reinbringen, auf die dann auch Sustains wieder gespendet werden können.

00:23:06: Das heißt, das ist dann halt auch so ein bisschen, ja, so ein Crowdgedanke, der dann entsteht.

00:23:11: Das heißt aber auch, die, die am meisten involviert sind und ja dementsprechend Sustains sammeln, haben halt auch die meiste Stimmenmacht, oder?

00:23:20: Das ist so, genau.

00:23:21: Also das ist die Leute, die sich viel mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

00:23:24: Die haben dann natürlich auch den Meinungsverstärker.

00:23:26: Das heißt, die haben dann auch am meisten Systems und dürfen das da reintun.

00:23:30: Das soll auf der Seite eine Motivation sein für die Leute.

00:23:35: Wenn nicht mir das wirklich wichtig ist, dann muss ich halt meinen kleinen Teil tun und bekomme dann mehr Systems und kann dann halt auch mehr mitbestimmen.

00:23:43: Wenn Unternehmen sagen, die wollen das nicht, dann gibt es halt auch Möglichkeiten, wie man sagen kann.

00:23:46: Deckel das pro Person, dürfen nur so und so für Sistenz eingezahlt werden und so.

00:23:50: Also da haben wir auch verschiedene Möglichkeiten drin, damit das ganze Feld ein bisschen demokratischer ist, wenn man es dann haben möchte.

00:23:55: Aber genau, ansonsten funktioniert das als Motivator eigentlich ganz gut.

00:23:59: Ja, ich überlege nämlich auch gerade.

00:24:00: Eigentlich klingt es total und demokratisch, weil eigentlich hier wollte jeder die gleiche Stimme macht haben.

00:24:06: Auf der anderen Seite.

00:24:08: Ja, wenn manche sich da gar nicht für interessieren, dann sollen sie halt auch nicht die Gelegenheit haben, etwas zu bullquartieren oder so.

00:24:15: Ja, spannend.

00:24:19: Genau, da sollte man schon gucken, welche Maßnahmen man dann reinstellt und so was.

00:24:25: Gerade wenn das Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind, sind natürlich auch die Leute interessant, die sich vor allem damit auseinandersetzen, die vielleicht im Unternehmen auch die Multiplikatoren sind, die das dann auch wieder reintragen und andere Leute anstecken jetzt mal.

00:24:37: Vielleicht in der Kantine, dann das Klimateller zu nehmen statt den.

00:24:40: Ein bisschen

00:24:42: Gyros Teller, sondern den Klimateller.

00:24:44: Wichtig.

00:24:46: Hilfen wir einmal, für wen seid ihr so konzipiert, so Unternehmensgröße?

00:24:51: Also ich könnte mir vorstellen eher Mittelstand?

00:24:54: oder ist es egal, wie groß ich bin, um euch zu benutzen?

00:24:59: Ja, also eigentlich ist es egal.

00:25:01: Es hat sich so ein bisschen rausgestellt, dass das so für Unternehmen, sage ich mal, ab fünfzig Mitarbeitenden aufwärts.

00:25:08: Also wir arbeiten da, also es ist ganz Porsche übergreifend und es ist auch ganz Größen übergreifend.

00:25:12: Das heißt, wir haben ein paar Konzerne, mit denen wir zusammenarbeiten.

00:25:14: Wir haben aber auch einige kleinere Unternehmen.

00:25:17: Das kommt immer ganz darauf an, wie wichtig denn das Thema Nachhaltigkeit ist.

00:25:22: Und genau, deswegen sind wir da eigentlich von der Größenordnung nicht beschränkt.

00:25:27: Man kann das Ganze auch, wenn man sagt, ich kriege das jetzt nicht im ganzen Unternehmen hin, dann kann man das zum Beispiel auch in seinem Bereich, in seinem Team oder sowas machen.

00:25:34: Machen jetzt Aktionswochen jetzt quasi nur in der IT und darüber könnt ihr mitarbeiten halt mitbestimmen, dann wie dann vielleicht unsere nächste Team-Meeting aussieht und so was soll ich von Ihnen gehen?

00:25:45: auch.

00:25:47: Wer sind denn eigentlich eure Auftraggeberinnen?

00:25:50: Also kommen die aus HA, kommen die aus der Nachhaltigkeit oder ist es doch das Top-Management oder wer?

00:25:56: Ja.

00:25:57: Es ist meistens ein Kremium aus mehreren Leuten, also natürlich reden wir meistens erst mit den Nachhaltigkeitsmenschen in den Unternehmen, für die das Thema wichtig ist und die das dann auch vorantreiben wollen intern.

00:26:11: Und dann kommt aber ganz schnell HR zum Beispiel dazu, weil es halt um die Mitarbeitenden geht.

00:26:17: dann reden wir halt auch gerne früh mit dem Betriebsrat dazu.

00:26:20: Nein, dann IT und Rechte.

00:26:23: Aber das ist meistens kein Problem.

00:26:24: Das sind halt immer die gleichen Fragen.

00:26:25: Die haben wir schon alle in einem FAQ gesammelt und schicken ihn zu.

00:26:28: Und auch Betriebsrat findet das Thema meistens sehr schön, weil es halt auch um Mitbestimmung geht und noch mehr Rechte mitarbeiten.

00:26:34: Und das heißt, die finden das meistens immer ganz förderlich.

00:26:39: Und deswegen funktioniert das an der Stelle eigentlich ganz gut.

00:26:42: Aber das ist meistens so aus dem Nachhaltigkeits, aus dem HR Bereich, das ist so ein bisschen treiber.

00:26:47: Okay.

00:26:49: Jetzt habt ihr ja schon ein paar Kunden, ne?

00:26:51: Was sind denn da so deine Erfahrungen?

00:26:56: Wann läuft es gut?

00:26:57: Also ich weiß nicht, ich trage dir, falls du mir das verraten magst, so oder das.

00:27:02: Also ich meine, könnt ihr zum Beispiel tracken, ob jetzt im Unternehmen, Kunde A, wieviel Prozent da wirklich auch Systeme nutzen?

00:27:10: Ich meine, der Kunde fragt ihr irgendwann wahrscheinlich auch mal nach, ne?

00:27:13: Oder sowas.

00:27:13: Also das wäre so ein Thema, was mich interessieren würde.

00:27:17: Und dann halt auch gibt es so Best- und Worst-Case-Szenarien, wo du jetzt sagst, das ging komplett in die Hose und wir haben gelernt Folgendes, oder da lief es richtig gut und wir glauben, es lag da und da rein.

00:27:32: Kannst du uns da mal so ein bisschen in die Praxis mitnehmen?

00:27:34: Ja, genau.

00:27:36: Also wir, weil die Unternehmen wollen das und müssen das ja schon wissen, wie jetzt zum Beispiel das... wie die Benutzungsraten sind, weil sie das ja auch zum Teil selber in der Hand haben.

00:27:48: Also wie viel von diesen Nudging-Elementen, also diesen Aufkleber zum Beispiel, unter dem verteilen sie, sie wollen wissen, welche funktionieren gut, funktionieren die am Fahrradständer besser als.

00:27:58: Also das kannst du auch noch.

00:27:59: Also du weißt genau, welcher Aufkleber sozusagen jetzt wo, wie oft geklickt wurde.

00:28:05: Genau, das heißt wir sammeln schon die ganzen Daten an der Stelle, aber es ist wichtig dazu zu sagen, weil wir natürlich auch Betriebsraten zusammenarbeiten.

00:28:12: Das für die Mitarbeiter ist die Plattform komplett anonymisiert nutzbar oder pseudonymisiert nutzbar.

00:28:18: Das heißt, die geben sich dann ein pseudonym.

00:28:20: Also wir haben einige Superman und Batman, die halt in der App unterwegs sind.

00:28:24: Und alle Daten, die wir sammeln, die sind halt so bereinigt, dass man nicht mehr zurückstülisse machen kann auf die einzelne Personen.

00:28:31: Also, wann hat wer, wo sich wie verhalten?

00:28:33: Das geht gar nicht überhaupt nicht und haben die Unternehmen auch keinen Zugriff.

00:28:37: Aber natürlich sind die aggregierten Daten interessant.

00:28:40: Wie funktioniert, wie ist die Challenge angekommen?

00:28:42: Wie ist die Nutzungsrate?

00:28:44: Wir sind einzelne Posts, die wir so im Feed geschrieben haben.

00:28:48: Hat das jetzt fast geholfen, sind dadurch mehr Leute wieder in die App gekommen oder hat jetzt ein Event, das wir gemacht haben.

00:28:54: Also da, die ganzen Sachen sind natürlich auch wichtig für das Team, das ist halt System betreut, damit die halt auch die richtigen Maßnahmen, die spannenden Maßnahmen halt auch für die Mitarbeitenden einstellen können.

00:29:04: Deswegen, genau.

00:29:06: Haben wir diese Daten sammelt ich und das ist halt auch schon dann wichtig.

00:29:10: Ich überlege machen wir doch mal in der Mikro ein bisschen bisschen du wirst am Schluss dann doch immer ein bisschen leiser.

00:29:19: Aber ja jetzt also best practice und worst case irgendwie kannst du welche Erfahrungen macht ihr da so was kannst du mit uns teilen.

00:29:28: Genau also wir haben auf jeden Fall.

00:29:31: Da auch da verschiedene Dinge lernen dürfen, also auch, wo es gut funktioniert, aber natürlich auch, was nicht gut funktioniert.

00:29:37: Und wir haben halt gemerkt, am besten funktioniert es auch, wenn man das, also kommt ein bisschen darauf an, wie es im Unternehmen aufgegangen ist.

00:29:43: Das heißt immer, wenn wir sagen, wenn das Unternehmen sagt, das ist jetzt gerade wichtig und das ist verknüpft mit einer Nachhaltigkeitsstrategie zum Beispiel, dann ist das funktioniert das meistens ganz gut.

00:29:56: Und das kann natürlich auch sehr unterschiedlich sein.

00:29:59: Das heißt, manche Unternehmen Also das Thema Nachhaltigkeit ist ja nicht nur Umwelt, sondern es ist halt auch Wirtschaft und Soziales.

00:30:04: Das heißt, manche Unternehmen sagen auch, wir wollen jetzt zum Beispiel die Diversitäts-Challenge machen in diesen Aktions-Fochen und so, weil das jetzt gerade unser wichtiges Thema ist.

00:30:12: Auch das ist dann, genau, funktioniert es auch gut, weil es halt immer so die Verknüpfung wirklich hat.

00:30:18: Und dann funktioniert es halt auch, wenn man das halt wirklich in so kurzen knackigen Zeitraum nutzt.

00:30:25: Das heißt, wenn man sagt, wir machen das jetzt in den vier Wochen.

00:30:28: bis zur nächsten Mitterbeinenversammlung, machen wir jetzt ganz viel zum Thema Diversität zum Beispiel.

00:30:36: Und da können die Mitterbeinen-Systeme sammeln und dann auf der Mitterbeinenversammlung, da gibt es dann halt die Preisverleihung, da gibt es dann halt, kann man vielleicht am Tag selber auch nochmal diese Systems in der Umgebung sammeln und sowas.

00:30:47: Und am Abend gibt es halt ein großes, genau, seine Partyfeuerwerk und die Leute werden halt dann, genau, da kriegen dann ihre Preise.

00:30:56: Genau, sowas funktioniert ganz gut und da unterstützen wir die Unternehmen auch gerne mit den Erfahrungen, aber so, dass man es halt irgendwie so in dem Jahr mal kurz und knackig hält.

00:31:03: und dann, weil das Thema Nachhaltigkeit ist halt schon in den Unternehmen etwas, was nicht immer zum Kerngeschäft gehört und die Mitarbeiter haben halt auch schon sehr viel Kommunikation und müssen sich um viele Dinge kümmern.

00:31:15: Deswegen, wenn man die durchgehend damit beschaltet, dann kann das Thema sich halt auch ein bisschen tot laufen.

00:31:21: Deswegen sollte man schon sensibel damit umgehen, wann Machen wir jetzt Nachhaltigkeitskommunikation im Unternehmen, vielleicht mal ein bisschen gebündelt, ein bisschen mehr.

00:31:29: Im Sommer, im Winter zum nächsten, äh, genau, im nächsten Jahr.

00:31:34: Finde ich jetzt spannend, weil, genau, in meiner Gedankenwelt lief es halt so, dass ich eigentlich jeden Tag über mein wegen der Teams den Chat-Kanal oder so erst halt irgendwelche Infos kriege und ja, und also permanent eigentlich beschalt werde.

00:31:49: und da halt wirklich auch so mein Gedanke war, ja, irgendwann.

00:31:53: nutzt es sich wahrscheinlich auch ab.

00:31:54: also das heißt das ist auch eure erfahrung ist lieber.

00:31:58: Geballt zu einem zeitpunkt x über zwei drei vier wochen zu machen und dann mal wieder ein bisschen die mitarbeiterin in ruhe lassen oder wie.

00:32:04: Also genau was die gamification angeht.

00:32:07: auf jeden fall also wenn man sagt so wir müssen wir wollen jetzt die mitarbeiten wirklich in hoher engagement raten erzielen das heißt dann.

00:32:14: Schaffen wir auch bis zu siebzig prozent damit arbeiten die da Bock haben und mitmachen du war ganz stolz drauf und wenn.

00:32:22: Das würde ich aber auch wirklich eher kurz und knackig halten, damit sich das halt nicht totläuft, sondern muss man sich halt immer wieder neue Dinge überlegen, neue Maßnahmen, neue Sachen, die man reinbringt.

00:32:31: Kann man auch machen, aber da haben die Unternehmen meistens mit ihren beschränkten Zeitressourcen, ist das dann irgendwann anstrengend, deswegen fehlen wir das nicht.

00:32:41: Genau.

00:32:42: Und das Thema der Wissensvermittlung, das kann man aber schon durchgehend machen.

00:32:48: Also da kann man schon Also diesen Ansatz machen, dass man wirklich so kleine Nipsel immer macht und die halt dann auch regelmäßig.

00:32:55: Und da muss man halt aber auch die Themen wechseln immer wieder, damit es halt auch spannend bleibt.

00:33:00: Und genau, da gibt es halt dann je nach Gruppemuttern in welche, die da jeden Tag reingucken, die sagen so, ich brauche, ich will hier meine kleine Dosis Nachhaltigkeit haben, jeden Tag irgendwie.

00:33:09: Da haben wir das zur Routine gemacht.

00:33:11: Genau, ich brauche jetzt, brauche es jetzt.

00:33:13: Und dann gibt es aber welche, die da vielleicht einmal in der Woche Reingucken oder vielleicht alle drei Wochen einmal und dann alles nacharbeiten und sowas.

00:33:21: Also da ist es jedem frei, dass er halt auch ein bisschen so zum nutzten, wie man möchte.

00:33:25: Okay.

00:33:26: Ja gut, ich glaube das ist für mich, also ich habe gerade so eine Geschichte laufen, wo ich halt zu festen Terminen jeweils eine Stunde in so ein Webinar reingehe und da halt einfach merke ja und dann ruft der Kunde an oder... Ja, dann gehe ich halt daran.

00:33:43: Also das funktioniert für mich nicht so richtig gut.

00:33:48: Aber auf der anderen Seite, wenn es halt zu frei, glaube ich, ist, dann gucke ich halt auch nie rein, so nach dem Motto.

00:33:55: Das ist, glaube ich, so die Kunst.

00:33:56: Und da tickt mich auch jeder Mensch, glaube ich, anders.

00:34:00: Und du, als Anbieter musst du halt irgendwie zusehen, dass du alle Aspekte so ein bisschen abdeckst, dass jeder irgendwie auf seine Kosten kommt.

00:34:07: Ja, genau, genau.

00:34:08: Also wir machen das... gerne in der Tat immer in Verknüpfung mit solchen klassischen Schulungsangeboten.

00:34:14: Also meistens macht man ja zum Beispiel interne Schulungen, Webinar oder wir machen jetzt eine zwei Stunden, vier Stunden Nachhaltigkeitsschulung, um den Leuten das zu bringen, so im Irmunternehmen.

00:34:25: Aber das ist halt schon so, dass es da nach solchen Schulungen gibt es halt so eine Vergessenskurve.

00:34:30: Das heißt, wie ein Tag später hat man dann vielleicht so eine Seventiechprozente, das wird uns wieder vergessen und dann einen Monat später sind dann nur noch ungefähr zwanzig Prozent übrig.

00:34:40: Und deswegen ist es halt wichtig, das irgendwie zu kombinieren.

00:34:42: Also, wie kriege ich die Sachen, die ich gelernt habe in die Schule, auch wirklich in den Alltag rein.

00:34:46: Und das funktioniert halt über diese Wiederholung und dadurch, dass man das halt auch immer wieder in so kleinen Häppchen, so ein bisschen snackable, sagen wir.

00:34:57: Dass man die halt irgendwie so darüber immer wieder in den Alltag reinbekommt.

00:35:00: Deswegen ist es immer so gut, so eine Kombination zu machen zwischen klassischen Schulungsangeboten, die es vielleicht im Unternehmen schon gibt.

00:35:06: Das dann aber auch irgendwie so dann über verschiedene über unsere Plattform zum Beispiel in Teams reinzukriegen, wobei wir dann auch keine Konkurrenz sein wollen zu vielleicht bestehenden Lernmanagement-Systemen.

00:35:18: Also viele haben ja schon Lernmanagement-Systeme an der Stelle.

00:35:22: Das ist auch gut, deswegen gucken wir auch immer ob wir uns zum Beispiel da auch mit rein integrieren können oder genau ob wir dann halt unsere kleine Nische suchen, dass wir sagen, wir sind halt vor allem für den Thema Nachhaltigkeit an der Stelle da.

00:35:34: Also solche Kombinationen funktionieren auch.

00:35:38: Genau, also jetzt, dann müssen wir vielleicht nochmal ein bisschen auch auf die Inhalte kurz gucken.

00:35:44: Also ich habe jetzt verstanden, ihr seid die, die die technischen Möglichkeiten bieten, bietet, aber genau, ihr liefert auch Content.

00:35:52: Das heißt, du hast, ihr habt in euren Team, keine Ahnung, zwei, drei, vier, irgendwelche Mitarbeiterinnen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Content aufzubereiten, oder wie?

00:36:04: Ja, genau, also das ist... Wir sind kontinuierferant und machen an der Stelle so spezielle Themen vor, die die Unternehmen interessiert.

00:36:14: Am Anfang haben wir den Einstieg in die Nachhaltigkeit, dass man erst mal erklärt, Was ist eigentlich gerade überhaupt das Problem?

00:36:22: Was ist, wie funktioniert der Klimawandel?

00:36:23: Das sind die Kipppunkte, jetzt ist es jetzt wissenschaftlich erwiesen, dass die gibt und dass die irgendwann mal kippen oder nicht.

00:36:28: Was sind die Sustainable Development Goals?

00:36:30: Was ist das überhaupt im Eins, fünf Grad Ziel und so?

00:36:33: Also, dass man halt solche Basic-Wissens kriegt und das Unternehmen kann sich dann genau rausschauen, was wollen wir denn jetzt?

00:36:40: Was ist interessant für uns?

00:36:41: Unser Nehmen, wo ist der Wissenstand unserer Leute?

00:36:44: Und genau, das ist so ein... Paket, dann haben wir uns halt sehr viel mit dem Thema Mobilität beschäftigt und Mobilitätswende, um die Leute zu animieren, vielleicht das Auto stehen zu lassen.

00:36:56: Dann hatten wir die Wirtschafts-, also die Energiekrise und haben uns halt relativ viel damit beschäftigt.

00:37:00: Wie funktioniert die Energiewende?

00:37:02: Wie ist das mit dem Öl und Gas inzwischen?

00:37:05: Also wie kann man jetzt auf Regenerative gehen?

00:37:07: Wie ist das mit den Energiespeichern?

00:37:09: Was sind da eigentlich die Herausforderungen und Probleme?

00:37:11: Und haben das halt auf bereitet und recherchiert und das machen wir nicht immer alleine in unserem Team, sondern wir holen uns dann halt aus dem Netzwerk die Experten dann dazu und arbeiten halt mit verschiedenen Partnern, die sich da halt sehr gut auskennen und die dann Content quasi an der Stelle beisteuern.

00:37:26: Genau, so haben wir dann, neben Energie haben wir jetzt noch Digitalisierung, wir haben uns sehr viel mit Sustainable Finance beschäftigt.

00:37:33: Für Banken und so was haben wir einige Gründen, weil genau die Banken halt zuerst von den ganzen Regulaturiken getroffen.

00:37:40: wurden, weil die EU möchte über die Finanzflüsse die Wirtschaft zur Mehrnachhaltigkeit transformieren.

00:37:46: Deswegen sind die Banken zuerst dran und da müssen auch die Mitarbeiter lernen.

00:37:52: Also die

00:37:57: Bankberater müssen das wissen, an die Kunden wieder weitergeben bzw.

00:38:01: mit denen argumentieren.

00:38:04: Warum solltest du jetzt nicht in den Erdölfond investieren, sondern

00:38:10: Ja, genau.

00:38:10: Einfach so, warum ist das?

00:38:12: Man berät ja eigentlich erst Themen so richtig, wenn man sich damit gut auskennt, wenn man auch Rücksprachen standhalten kann und sowas und so ein gutes Hintergrundwissen haben.

00:38:20: Und das ist halt genauso für Bankberater, aber halt auch für die Mitarbeitenden wichtig, wenn die halt auch intern so Nachhaltigkeitsentscheidungen treffen müssen.

00:38:30: oder die haben jetzt die Wahl, dass man.

00:38:34: dass man jetzt, wir haben einen Kunden zum Beispiel, der hat gesagt, wir wollen jetzt müssen ein neues Werk bauen.

00:38:38: Und das können wir einmal auf dem klassischen Art machen oder wir können halt irgendwie gucken, dass wir nachhaltigere Rohstoffe dafür nehmen, um das zu bauen.

00:38:47: Es ist dann halt vielleicht ein bisschen teurer, aber es hat halt die und die Vorteile und das ist halt wichtig.

00:38:52: oder das ist halt gut, wenn dann die Mitarbeitenden so eine Grundsensibilisierung haben und wissen, warum ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig, dass man da gar nicht in die Grundsätze diskutieren muss und dass sie halt auch, genau, in diesen Alltagsentscheidung, die ja dann irgendwie schon die Mitarbeitenden haben, dass die vielleicht dann immer eher so diese nachhaltigere Entscheidung treffen.

00:39:13: Wenn sie das können und überhaupt wissen, okay, machen wir mal Gedanken darüber, kann ich das dann vielleicht jetzt auch hier ein bisschen alternativer machen.

00:39:19: Absolut, also da will ich gerade nochmal jetzt hier die Gelegenheit nutzen und nochmal wirklich auf die Gut-Card verweisen.

00:39:26: Nachhaltigkeits-Start-up, wo du halt diese fünfzig Euro Endgeldleistung ausschließlich bei Unternehmen einlösen kannst, ausgeben kannst, die halt nachhaltig unterwegs sind.

00:39:37: Und meine Mitarbeiterinnen sind total begeistert.

00:39:40: Ich selber auch, weil ich halt denke, ja klar, du kommst jetzt mit... Anbietern in Kontakt, die dir vielleicht vorher auch ein Stück weit zu teuer waren oder die du halt gar nicht kanntest, ne?

00:39:52: Und jetzt hast du durch die Gutkeit die Möglichkeit und schnupperst da rein und stellst fest, boah, ist total cool oder ne?

00:39:58: Genau, also das sind halt und das ist wieder der Hebe, den wir als Arbeitgeber haben, über relativ einfache Maßnahmen, die Leute auf die Idee zu bringen, ne?

00:40:09: Beschäftige dich doch mal weiter damit auch privat.

00:40:12: Ja, mit der Gutkarte haben wir auch zusammen preis schon gewonnen.

00:40:16: Also, wir haben im letzten Jahr zusammen bei der Credit Plus Challenge mitgemacht.

00:40:20: Und da haben wir dann zusammen quasi den Platz belegt, weil das halt auch so eine schöne Kombination ist.

00:40:27: Als die mitarbeiten, dann können auf der einen Seite sich nachhaltiger Falten, Sustains sammeln und viele Unternehmen überlegen sich dann, vielleicht kann ich die ja auch in echtes Geld umwandeln.

00:40:37: Und dann halt so mit solchen Kreditkartensystemen.

00:40:40: Und das ist die Gutkarte natürlich besonders schön, weil das dann halt auch wirklich nur nachhaltige Möglichkeiten reingeht, dass die dann sagen, Vielleicht kriegen die Mitarbeitenden halt irgendwie einen bestimmten Betrag jeden Monat, aber den Rest wissen sie sich dann vielleicht mal, oder können sie sich zusätzlich erspiegeln aus.

00:40:53: Ja, cool.

00:40:54: Super.

00:40:54: Genau.

00:40:55: Ja, also, genau, aber ich will jetzt gar nicht auf die Gutkat, sondern das fühlen wir jetzt halt nur gerade nochmal so ein.

00:40:59: Also das zeigt mir halt einfach wie, ja, welchen Hebel wir als Arbeitgeber einfach haben und auch welche Verantwortung, finde ich.

00:41:08: Genau.

00:41:09: Jetzt hatte ich gerade noch eine Frage auf der Zunge.

00:41:15: Fällt mir bestimmt gleich wieder ein mach mal mach mal den erzähl mal was zum arbeitsaufwand.

00:41:19: also du hast es ja auch schon mal gesagt ne dann so aktion oder sowas.

00:41:23: also ihr habt wahrscheinlich kunden die die sich da voll rein hängen und mit euch gemeinsam brainstormen was können wir machen?

00:41:29: und andere.

00:41:31: Die halt vielleicht sagen ja hab ich nicht die zeit werfen wir mal was über ein zauern so also.

00:41:36: Wie aufwendig ist es für mich als Initiator bei dem Unternehmen, euch einzuführen und das durchzuziehen?

00:41:44: Genau.

00:41:46: Richtig, also es ist, da haben wir in den letzten Jahren, in denen wir das jetzt machen, haben wir halt auch schon viel Erfahrung gesammelt, weil halt häufig vieles ähnlich ist.

00:41:57: Das heißt, man hat da viele ähnliche Fragestellungen.

00:42:01: Und man macht vielleicht auch ähnliche Maßnahmen und ähnliche Abstimmung und so was.

00:42:05: Das heißt, da sind halt schon viele Synergien, die man dann nutzen kann.

00:42:09: Und deswegen wollen wir nicht nur die technische Plattform bereitstellen und zu sagen, hier bitte freut euch, sondern wir wollen die Unternehmen unterstützen.

00:42:18: Das heißt, wir haben dabei immer zum Beispiel ein gutes Projektmanagement-Projektleiterin, die das dann ganz unterstützt und wir machen halt regelmäßige GeoFix.

00:42:29: mit den Unternehmen und machen halt so kleine Workshops, dann je nachdem, wo sie stehen, dazu zu erzählen, wie funktioniert die Unternehmenskommunikation intern am besten, wie machen wir Change Management mit dem Mitarbeitenden, wie machen wir so eine Nachhaltigkeitsstrategie, wenn sie es noch nicht haben, was sind denn gute Ziele?

00:42:47: und gucken, so dass das halt für die Unternehmen auch wirklich, also nicht nur ein Tool ist, mit dem wir Game for Creation machen, sondern dass das wirklich die ganze Nachhaltigkeitsstrategie irgendwie unterstützt.

00:42:56: Und dazu versuchen wir so viel wie möglich abzunehmen für die Mitarbeiter, für die Unternehmen.

00:43:01: Aber es ist natürlich so, dass so die Entscheidungswege im Unternehmen trotzdem dann die Mitarbeiter, also die Nachhaltigkeitsmanager, Managerin halt machen müssen.

00:43:10: Das heißt, die müssen gucken, was ist unser Budget zum Beispiel für verschiedene Maßnahmen Richtung mitarbeiten.

00:43:16: Genau zu welchem Events wollen wir das denn jetzt machen und welche Maßnahmen wollen wir einspielen?

00:43:21: Das müssen die dann selber auch schon machen.

00:43:22: Klingt jetzt aber auch, wenn ich jetzt mal eure Perspektive einnehme, ist es ja eigentlich einfacher, einfach nur ein Stück Software zur Verfügung zu stehen und dafür die Lizenz zu kassieren, als auch noch ins Projektmeinstrument reinzugehen, also bei der Implementierung ja klar, aber also... Ich frage mich jetzt gerade, was kostet das denn dann?

00:43:43: Das ist ja dann bald unbezahlbar, wenn ich dann auch noch so viel Support kriege.

00:43:47: Hast du da so mal so eine Größenordnung, wenn ich jetzt sage, irgendwie hier, ich bin ein Unternehmen mit fünfhundert Mitarbeitungen, aber mal wegen fünfzig, keine Ahnung.

00:43:55: Und würde ich das gerne einführen?

00:43:58: Ja, was kostet du aus?

00:43:59: Ja, genau.

00:44:00: Wir haben in der Tat so verschiedene Staffelpreise und die nach dem, welches Paket man nimmt.

00:44:04: Also dann die Mitarbeiter können zum Beispiel auch nur diese Informationen, also das... Die kann den Content nehmen und sagen, so Gamification sind wir jetzt noch nicht weit genug.

00:44:13: Das heißt, da haben wir dann verschiedene Möglichkeiten und Bausteine quasi dazu gucken, wie passt das denn jetzt gerade für euch am besten?

00:44:20: Und glaube ich für Projektmanagement von uns wollt ihr denn und wie viel wollt ihr nicht?

00:44:25: Und ich glaube, natürlich wäre es für uns am einfachsten so einfach die Software zu verkaufen, Lizenzen und ob es funktioniert oder nicht, das muss ja egal.

00:44:32: Aber wir wollen halt schon... die Unternehmen nachhaltiger machen.

00:44:36: Also das ist ja unser ursprünglicher Antrieb, dass wir sagen, wir wollen ja eigentlich das Unternehmen schneller nachhaltiger werden und die Mitarbeitenden in der Lust haben und das Thema Nachhaltigkeit nicht verbrennt in den Unternehmen zum Beispiel.

00:44:47: Deswegen haben wir gesagt, wir wollen das eigentlich immer verknüpfen mit bestimmten Sachen, von denen wir sagen, die sind halt erfolgsentscheidend.

00:44:55: Und deswegen, genau, haben wir das gemacht und dadurch das halt auch so viel, das schon sterilisiert haben.

00:45:00: In der Sache können wir halt dann das schon für die Kunden dann irgendwie dann schon Maske Schneider zusammenbringen.

00:45:06: Genau jetzt lauere ich drum rum.

00:45:09: Ich

00:45:10: will jetzt auch nicht festnageln, aber so großen, groben Daumen, also muss ich fünfzigtausend Euro ausgeben oder fünfhundert.

00:45:16: Das ist ja schon.

00:45:17: Ja,

00:45:19: genau, es ist durchaus machbar für die meisten Unternehmen.

00:45:22: Also das ist je nachdem natürlich, ob man größere Konzerne ist oder ein kleines Unternehmen ist, ist.

00:45:26: dann halt haben die auch unterschiedliche Nachhaltigkeits- oder Kommunikationsbudget-Türpfe.

00:45:32: Deswegen kann man das jetzt nicht so pauschal sagen.

00:45:34: Und wir als Start-up gucken natürlich auch immer, wir entwickeln uns weitere neue Features.

00:45:38: Deswegen ändern sich halt auch die Preise mit der Zeit immer.

00:45:42: Deswegen kann ich das ja so in dem Post

00:45:45: nicht

00:45:46: sitzen.

00:45:46: Aber es ist meistens möglich für die Unternehmen, also relativ möglich.

00:45:52: Jetzt weiß ich

00:45:54: auch wieder, was ich dich noch fragen wollte.

00:45:56: Das wäre vielleicht auch damit Phasen oder das Ding jetzt hier vielleicht auch so ein bisschen aus.

00:46:01: Ich hatte gerade gestern, gestern, glaube ich, mit jemandem gesprochen, der halt auch zwanzig zwanzig gesagt hat, hier, Nachhaltigkeit, das ist doch so wichtig, da müssen doch alle drauf anspringen, hat dann jetzt endlich Beratungs- und Trainingsangebote und sowas aufgebaut und hat dann festgestellt, das ist hier einfach keine Sau.

00:46:25: Und der sagt jetzt, so seit einem Ja, vielleicht.

00:46:31: Kommt das jetzt so langsam am Markt an und es entsteht Nachfrage.

00:46:37: Wie ist denn da dein Blick auf die ganze Entwicklung?

00:46:41: Also kannst du das so ein Stück weit?

00:46:42: Ich meine klar, zwanzig, zwanzig habt ihr gegründet, da hatte die ja eh noch keine Software fertig.

00:46:46: Aber wie ist so deine Wahrnehmung am Markt?

00:46:50: War das so, dass man sagen konnte, ja gut, vor vier Jahren wären wir Vorreiter gewesen, aber es hätte noch keinen interessiert.

00:46:56: und jetzt so langsam Passiert was und in fünf jahren geht das ding durch die deco oder was?

00:47:01: was glaubst du wie wie schätzt du den marktein?

00:47:04: Also ist es jetzt auf jeden fall gerade eine sehr spannende zeit und es ist halt auch alles gerade auch getrieben von der eu und dem green deal quasi als überthema.

00:47:13: das heißt die unternehmen werden jetzt.

00:47:16: Dazu gezwungen sich mit dem thema nachhaltigkeit auseinandersetzen über die berichterstattung und dadurch wird halt bei vielen unternehmen was losgestoßen was ich gut finde weil das natürlich auch sonst.

00:47:27: Jetzt machen es mehr Unternehmen, als das sonst machen würden.

00:47:30: Wir haben das jahrelang irgendwie freiwillig versucht, das hat nicht funktioniert.

00:47:34: Jetzt ist halt die CSRD, was aber auch sehr viel Bürokratie oder viel Berichts und viel Aufwand ist für die armen Nachhaltigkeitsmanagerinnen.

00:47:43: Das heißt, das muss man natürlich auch berücksichtigen, dass das viel Arbeit ist.

00:47:46: Aber es kommt jetzt gerade immer mehr ins Rollen, das ist ganz gut.

00:47:52: In den ersten Jahren, als wir gegründet haben, kam dann voll Corona rein, das heißt, wir wussten nicht, kommen die Leute wieder zurück an den Arbeitsplatz oder nicht.

00:48:01: Wochen wie sowas, dann kam halt die Energiekrise, jetzt ist halt irgendwie die Rettension.

00:48:06: Also der Wirtschaft ging es nicht ganz so gut jetzt erstmal und die Aussichten waren nicht so toll.

00:48:10: Das heißt, das sind natürlich glaube ich alles Themen, wenn die so kurzfristig für die Nachhaltigkeit nicht förderlich sind.

00:48:16: Und jetzt in dem Hammer halt einen anderen Fokus gerade.

00:48:18: Ja.

00:48:18: So wenn es der Wirtschaft gut geht, dann kann man sich halt auch darum kümmern.

00:48:21: Das ist schon so das Sache, aber Nachhaltigkeit sag ich mal als mega.

00:48:26: Trend als übergeordnete Thema wird bleiben.

00:48:28: Das heißt, allen ist es wichtig und alle wissen, dass über zehn Jahre muss sich Sachen verändern.

00:48:34: Das heißt, man darf da kein kurzfristigen Blick haben, sondern eher ein bisschen

00:48:37: weit

00:48:38: länger langfristig gucken.

00:48:39: Genau.

00:48:39: Und lieber jetzt anfangen und Erfahrungen sammeln.

00:48:42: Ich mein gut, also jetzt, wenn ich mir angucke, was jetzt auf politischer Ebene auch gerade in der EU passiert oder die FDP ist jetzt auch gerade wieder ganz groß dabei.

00:48:51: Ich sage so hier Klimaschutz und so brauchen wir das nicht.

00:48:53: Also sagen sie so nicht, aber.

00:48:57: Und der Green Deal ist in Gefahr und sonst auf EU-Ebene.

00:49:00: Ich habe auch so ein bisschen Sorge, dass die wirtschaftliche Schwächephase dafür genutzt wird, zu sagen, da streichen wir jetzt alles wieder zusammen.

00:49:09: Aber du hast schon recht.

00:49:11: Langfristig gesehen, kommen wir nicht drum herum und deswegen ist es einfach vernünftig.

00:49:16: jetzt, also damit zu beschäftigen und erste Schritte zu gehen.

00:49:19: Genau.

00:49:20: Argumente gibt es ja genug dafür, dass halt auch langfristig ist, das Ganze teurer, wenn man sich nicht drum kümmern würde und sowas für die Wirtschaft.

00:49:26: Das heißt, genau, und die auch die Regularien, die sind jetzt gekommen, um zu bleiben erstmal, also genau das Ganze ist schon ins Rollen gegangen und die Unternehmen müssen da jetzt halt hinterher und besser.

00:49:36: Jetzt anfangen sie weniger Stress und Arbeit, als wenn sie später davon überrascht werden.

00:49:41: Absolut.

00:49:42: Absolut, Janik, das ist doch ein gutes Schlusswort.

00:49:45: Vielen, vielen Dank für deine Zeit und den Input.

00:49:49: Ja, ich habe gar nicht gefragt, wie groß seid ihr jetzt eigentlich?

00:49:52: Wir sind jetzt elf Personen aktuell.

00:49:54: Okay, wir sind das Team.

00:49:55: Cool, ja.

00:49:56: Also dann euch weiter viel Erfolg, viele spannende Kunden, die mit aufspringen und mit euch mitziehen.

00:50:03: Und dann weiß ich nicht, das nächste Mal ... Seid ihr dann dreimal so groß oder, ich weiß nicht, oder habt schon die Welt gerettet.

00:50:11: Genau, wenn wir die Welt gerettet haben, dann sag ich noch mal Bescheid.

00:50:13: Alles klar.

00:50:14: Janik, vielen Dank dir.

00:50:15: Alles Gute weiter.

00:50:15: Danke

00:50:16: schön.

00:50:16: Bis dann.

00:50:16: Tschüss.

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